18.3.26

Das ehrliche Gespräch

Du siehst etwas jünger aus
Wirklich??? Danke fürs Kompliment
Wie hast du das geschafft?
Mit Nivea. Gestern eine Dose vor dem Schlafengehen aufgetragen. 1,28 Euro bei Amazon

Nix wie raus heute

Das Wetter kann schöner nicht sein. Trotzdem warm anziehen – wie Hans. Und den Hund mitnehmen, falls vorhanden. Das Foto hat Herr Ardic heute mit seinem iPhone gemacht. Wahrscheinlich in Langenberg. Sieht man am Pflaster. Der Stehttisch vom Baumarkt passt irgendwie nicht zur historischen Umgebung. Gibt es auch in schöner, kostet aber dann mehr.

Und sonst? Um 19.30 Uhr den Fernseher einschalten. Der WDR war in Neviges. WDR, Lokalzeit Bergisches Land.
Foto (bearbeitet): Mesut

Was uns wirklich glücklich macht

Um in Neviges glücklich zu sein, braucht es nur wenig. Einen freien Tag (Urlaub, Krankschein, Rente, Homeoffice), viel Sonne, einen Caffè Crema, einen Aschenbecher, eine Zeitung, ein Buch, ein freundliches „Hallo” von den Leuten am Nebentisch und ein stummgeschaltetes Handy.

Frühstücks-Empfehlung für Pilger und Touristen 
Café Alma
Eiscafé Hani – beide in der Altstadt

Café Edelweiß
Eiscafé Mario – beide in der oberen Fußgängerzone

Wohnzimmer Neviges
Kindercafé Bimbilandia – beide am Kloster

Wenn Sie überall einmal frühstücken möchten, benötigen Sie also sechs Tage. Die günstigste Übernachtungsmöglichkeit (und nicht die schlechteste) ist das Pilgerzentrum am Dom. Eine bessere ist das Hotel Kimmeskamp. Eine Alternative sind die Bänke auf der Sprudelplatte, im Domgarten und im Stadtpark. Die neuen Bänke am Schloss-Parkplatz sind weniger geeignet. Eine Dummheit.

Mehr dazu hier Ansehen

Ach, ist das schön

Als die Bauchemieindustrie noch keine Rolle spielte, wurden in Neviges schöne Häuser gebaut: Unten Stein, oben Lehm, dazwischen Holz, an der Wetterseite Schiefer, oben Ziegel – das war’s. Architekturstudenten und Fotografen, die Neviges besuchen, um den Mariendom zu besichtigen, sollten sich auf die Beine machen und die Umgebung erkunden. 

Was man sieht, übertrifft alle Erwartungen. Niederbergische Baukunst – von früher. Heute wird so etwas Schönes nicht mehr gebaut. Besonders sehenswert ist der Kirchplatz. 

Ein Schmuckstück neben dem anderen ...

Baudezernent Jörg Ostermann wird am 24. März für eine weitere Amtszeit von acht Jahren zum Beigeordneten wiedergewählt. Aufgrund der geltenden gesetzlichen Altersgrenze muss er sein Amt jedoch nach eineinhalb Jahren abgeben. Sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden, könnte sein Abschied um bis zu drei Jahre hinausgeschoben werden. 

Wäre wünschenswert. Herr Ostermann gehört zu den ausgewiesenen Experten der Verwaltung. Schloss Hardenberg ist sein Kind. Er kennt jeden Stein und jedes Stück Holz.

Nähere Infos Anklicken

17.3.26

Vorhang auf: Schon wieder Theater

Nächster Streiktag heute, noch einer Donnerstag. Warum nicht gleich die ganze Woche oder bis Ostern? Es ist ziemlich dreist, wie Verdi mit den Menschen umgeht, die auf Busse angewiesen sind. Schüler, Arbeitnehmer, Patienten – und dann gibt es ja auch noch Menschen, die der Umwelt zuliebe auf ein eigenes Auto verzichten. Dass die S9 zurzeit nicht nach Elberfeld fährt, passt auch.

Die WSW kann man heute komplett vergessen. Was am Donnerstag passiert, wird man sehen. Der Zwang, jedes Jahr dasselbe Theaterstück zu spielen, gehört einfach zu Verdi. Die Mitglieder erwarten das. Chef Werneke lässt sich übrigens fahren. Natürlich nicht mit dem Bus. Wie auch, die Busfahrer streiken zu häufig.

Der starke Arm auf dem Foto gehört einem leidenschaftlichen Nevigeser Liebhaber  – von Bussen. Seine Liebste hat heute frei.

Morgen im Fernsehen

Letzten Freitag haben Schülerinnen und Schüler der Waldschlösschenschule im Hof der Vorburg „Hardenberg-Plätzchen” angeboten. Bürgermeister Lukrafka war persönlich vor Ort – der WDR wollte sich über den Fortschritt der Sanierungs-arbeiten am Schloss erkundigen. Vielleicht wurde ja auch die Brandursache angesprochen. Man hat nie etwas darüber gehört, nur Gerüchte ...

Für morgen, 18. März, ist ein kurzer TV-Beitrag geplant:
WDR Lokalzeit Bergisches Land – ab 19.30 Uhr.
Foto (bearbeitet): Thorsten Hilgers

16.3.26

„Ja, mir wurde heiß." Beate, 78


Mit dieser Müholos-Visier-Trockenhaube wurden früher die Nevigeserinnen im Friseursalon von Gerd Riedel hübsch und heiß gemacht. Die Temperaturanzeige ging bis 80 Grad. In der Regel reichten laut Hersteller jedoch 60 Grad. 

Bei 80 Grad konnte man Ostereier in den Locken kochen oder gewellte Rühreier zubereiten. Wurde angeblich nie versucht, jedenfalls hat Gerd nie etwas davon erzählt.

Unglaublich

Jedes Kind ist ein Künstler

In drei Wochen ist Ostermontag. Schenkt euch Kunst – die Kinder den Eltern und die Eltern den Kindern – und verzichtet auf die doofen Schokoladenosterhasen (viel zu teuer) und auf die übliche Überdosis Eier. Ein Ei genügt – pro Woche. 

Das Werk hat ein Kindergartenkind vor Jahren für ihre Oma und den Onkel gezeichnet. Es hängt immer noch am Kühlschrank. Picasso hatte Recht. Jedes Kind ist ein Künstler.

Spinat, Spiegeleier, Kartoffeln

Wenn die Sonne schien, legten sich die Leute früher in den Biergarten und träumten von kühlen Getränken, leckerem Essen und Diesel zu einem bezahlbaren Preis. 

Heute auch? Nein, dreimal nein. Erstens scheint die heute Sonne nicht, zweitens ist Neviges montags so gut wie geschlossen und drittens kostet Diesel inzwischen mehr als der günstigste trockene Weißwein bei Netto. 

Tipp für Feinschmecker: Spinat, Spiegeleier, Kartoffeln. Partyservice und Mittagstisch Saß. 10:30 bis 13 Uhr. 
Auch zum Mitnehmen.

Was gibt es sonst noch diese Woche? → Ansehen

15.3.26

Mode

Die Runderneuerung im Frühling ist ein wenig aus der Mode gekommen. Dauerwelle für Frau Neviges, schicke Minipli für Herrn Neviges – Vergangenheit. Die Nevigeser können mit dem altmodischen und anstrengenden Gedöns nix mehr anfangen. 

Frauen tragen Effortless, Männer kaum noch Haare. Seitlich. 

Ausgemustertes Equip­ment im ehemaligen Frisörladen von Herrn Riedel an der Sprudelplatte. Bald wird übrigens hier gebacken. Hat sich sicher schon rumgesprochen ...

Der WDR war in Neviges

Sehens- und hörenswerter Ausschnitt ab Minute 29:12. Kein wirklicher Dokumentarfilm, eher ein Werbefilm, mit dem man Gäste und Verwandte nach Neviges und ins Bergische Land locken kann. 

In Neviges geht es um Architektur, die weltberühmt, das (!) Wahrzeichen der ganzen Stadt Velbert ist. 

Es gibt andere Ansichten, aber das mindert nicht die Freude über dieses Videos, das mit historischen Bildern vom alten Bahnhof, oberhalb der Gaststätte, beginnt. Von dort aus sind es nur wenige Minuten bis zum Prachtstück aus Beton. 

Täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, und der Eintritt – wir sind nicht in Köln – ist nach wie vor kostenlos.

Hier ist das Video → Ansehen. Es lohnt sich.
Screenshot (bearbeitet): WDR „Unser Westen"

Bild am Sonntag. 15. März

Davon können Großstädter nur träumen. Es gibt durchaus Vorteile, in Neviges zu leben. Das Blöde ist leider, dass es nur wenige Gelegenheiten gibt, das viele Geld auszugeben. Rüger fehlt, Gassmann fehlt, Kneipen fehlen. Und die wenigen, die noch da sind, werden nach und nach geschlossen oder zu Restaurants umgewandelt, obwohl man lieber nur ein Bier trinken würde.

Hier hat eine Software von Grok etwas geholfen. Eine Ausnahme.

14.3.26

Krach

Einmal im Jahr wird der Hase aus den Kabuff geholt und steht dann einige Wochen im Wohnzimmer. Hübsches Tier aus Pappmasché und in Wirklichkeit viel schöner als hier in schwarz-weiß. Ein Wochenende hat die Künstlerin für das Mosaik gebraucht und ihr iPhone seltener benutzt als sonst. Das war gut für sie, um zur Ruhe zu kommen, abzuschalten.

Es gibt weitere feine Möglichkeiten, gerade jetzt, wo das Wetter wieder etwas weihnachtlicher geworden ist: 

Basteln, Häkeln, Kochen, Malen. Fangen Sie einfach mit dem „Sonntagskrach" am Kirchplatz an. Nicht mit der Kirche, nicht mit der Glocke, das kann jedes Kind, sondern mit 85 dB und steigern Sie sich auf 105. Malen Sie nur den Krach und schenken das Ergebnis dem Küster.

Die Entwertung der Monatskarte. Schon wieder!

Am Dienstag lassen die Wuppertaler Stadtwerke ihre Busse im Depot. In Neviges sind Kunden betroffen, die nach Velbert, Wuppertal oder Hattingen müssen. Sei es zur Arbeit, zur Schule, zum Arzt oder zur Dialyse. 

Wehren kann man sich nicht, Entschädigungen für Monatskartenbesitzer sind nicht vorgesehen. Es bleibt nur der Frust über eine Gewerkschaft, die ihre eigenen Mitglieder, beispielsweise Krankenhausmitarbeiter, im Stich lässt.
 
Haha: Es besteht Schulpflicht.

Haha: Auf Elterntaxis verzichten.
Gibt es Dienstag wirklich Kontrollen vor Schulen? → Ansehen

Ha Ha: 15-Jähriger fährt Freundin zur Schule. → Ansehen

13.3.26

Vergleichen Sie mal

Foto oben: Die Elberfelder Straße als Straße mit Bürgersteigen für Fußgänger, Foto darunter: Die Elberfeder Straße als Fußgängerzone. Bemerkenswert auf dem oberen Bild: Das Auto auf dem Bürgersteig vor dem heutigen Café und dem 200 Euro Laden (man denkt sofort an den berühmten Audi-Fahrer) und die Kneipe gegenüber mit Wicküler. Die drei Autos davor standen übrigens im eingeschränkten Halteverbot. 

Geändert hat sich eigentlich wenig.
Foto oben: Jürgen Oberwinster via Nevigesblog-Leser

Heute ist Freitag, der 13.

und Welttag des Schlafes, auch World Sleep Day genannt. Bleiben Sie liegen! Dann passiert Ihnen auch nichts. Sie wissen ja: Der Begriff „Fußgängerzone” hat in Neviges keine Auswirkungen auf das Verhalten von Autofahrern.

Neu in der Vorhanggalerie

„Körpersprache”, Öl auf Leinwand, 90 × 110 cm, von Hildegard Rund. Die 91-jährige Künstlerin aus Hattingen begann erst im Alter von 65 Jahren ein Kunststudium in Essen, das sie als Meisterschülerin erfolgreich abschloss.

Hier geht es wahrscheinlich um eine Szene des Wuppertaler Tanztheaters. Wie immer hinter Glas. Wie immer ohne den üblichen Vernissage-Firlefanz mit Weinchen und Häppchen.

Die Galerie wird nach und nach weitere Werke der Künstlerin zeigen. Es gibt noch einige hinter dem Vorhang. Neu ist, dass beim Erwerb von Werken vermittelt wird.

Für Auswärtige: Die Galerie befindet sich in der Fußgängerzone am Kirchplatz. Kostenloses Parken ist am Bahnhof (zwei Stunden mit Parkscheibe) oder unter dem „Netto” in der Bernsaustraße möglich. Apropos Weinchen und Häppchen: Besuchen Sie Alma schräg gegenüber. Nur ein Katzensprung vom Bild entfernt ...

Hildegard Rund

12.3.26

Tanken?

Bei den jetzigen Preisen hilft nur: Umsteigen. 

Ist eh besser für die Umwelt und natürlich auch für die Gesundheit. Foto oben: die sportliche Version, Foto Mitte: die Seniorenversion, Foto unten: die Geschenkversion (Schenkst du ein Geschenk mir, bleib ich immer treu dir), Foto ganz unten: die Geht-gar-nicht-mehr-Version, wenigstens zur Zeit nicht.

Die günstigste Tankstelle in Neviges ist angeblich die Gelbe in Richtung Wuppertal, wenn man morgens vor 7 Uhr da ist: Quelle: Kassiererin gestern im Netto. 

Kassiererinnen können gut mit Geld umgehen.



Schluckspecht.
Reif für den Schrottplatz 
zur Zeit. Oder?

Es wird laut

Heute um 11 Uhr: Sirenen-Probealarm. 
Der Ereignis beginnt mit einem einminütigen Dauerton. Dann folgt eine fünfminütige Pause. Anschließend ist ab 11.06 Uhr ein einminütiger Heulton zu hören. Nach einer weiteren Pause folgt um 11.12 Uhr ein einminütiger Entwarnungston. 

Die Aktion wird gemacht, um „die Sireneninfrastruktur zu testen und das Bewusstsein für Sirenensignale in der Bevölkerung zu erhöhen". Begleitet wird alles mit Benachrichtungen auf Handys.

Das Foto ist älter. Im Hintergrund sieht man, wie schön es früher mal war. Einfach nicht dran denken ...

Wieder zu haben


Das ging mal wieder schnell, aber blicken wir positiv in die Zukunft und freuen uns auf den Nächsten oder die Nächste, die hoffentlich ... etwas Gastronomie drauf haben. 

Bar – Gaststätte – Vereinslokal ... in der Passage, ziemlich groß und gar nicht mal teuer für die Lage im Zentrum. 

Früher, unter Elias, lief der Laden gut, sogar sehr gut. Erinnert ihr euch noch an die Popowackelfrau? An die rauchenden Feste an Wochenenden? So etwas Schönes muss man doch reanimieren können. Quelle: Kleinanzeigen → Ansehen

11.3.26

Mein Hut, der hat acht Ecken

Worum geht's hier? Um einen Schirm zum Aufsetzen, egal, wie das Wetter in den nächsten Tagen wird. Unauffällige Eleganz, Schutz bei Sonnenschein, praktisch, wenn es zwischendurch regnet und man gerade mit zwei voll gepackten Plastiktüten vom Netto oder vom Wochenmarkt kommt. Siehe Bild unten

Verstellbare Größe, leicht zu verstauen, elastisches Kopfband, 100 Prozent Polyester (Achtung, Raucher, der Hut brennt wie Sau!), Spannstreben aus Metall, Einheitsgröße. 

Wie üblich von Amazon (Gassmann fehlt).

Wenn jetzt plötzlich 
das Handy klingelt ...
Nicht auszudenken


Rauchen verboten

Grillen auch, und zwar an vielen Stellen: Grünflächen, Parkanlagen, Wälder. Im Wald ist offenes Feuer und Rauchen vom 1. März bis Ende Oktober sogar ausdrücklich verboten. Auch ausgewiesene Grillplätze bleiben kalt. Mehr Infos in einer Pressemitteilung der Stadt. → Ansehen

Raucht zu Hause und wascht einfach eure Gardinen etwas häufiger. Wenn ihr euch das überhaupt noch leisten könnt, bei den derzeitigen Zigaretten- und Spritpreisen. Anna vom Kirchplatz raucht schon lange nicht mehr. Vorteil: sie schont alles. Nachteil: sie nervt alle und öffnet reflexartig jedes Raucherzimmerfenster noch im Mantel, wenn sie nach Hause kommt.

Das Schönste daran ist ihr vorwurfsvoller Blick.

Theater

Die KI könnte das Ergebnis der Tarifverhandlungen zwischen Verdi und den Busbetreibern ziemlich genau vorhersagen. Wird aber nicht gefragt. Die jährlichen Warnstreiks sind nur Theater. Am Ende einigt man sich ohnehin – auf Kosten der Pendlerinnen und Pendler. Eine Frau vom Kirchplatz hat von Montag auf Dienstag und von Dienstag auf Mittwoch bei ihrer Schwieger-tochter in Wülfrath übernachtet. Sie wäre sonst gestern weder zur Arbeit in Mettmann noch nach Hause gekommen.

Wie sehr die Busbetreiber ihre zahlenden Gäste schätzen, sieht man an dieser Bank. Es gibt weder Rückenlehnen noch hochklappbare Armlehnen. 

10.3.26

42553 Neviges

Wer ins Internet will, muss zu Hause bleiben. Ganz schön blöd, wenn man bedenkt, dass in jeder zweiten italienischen Dorfkneipe ein WLAN-Zeichen am Eingang klebt und die Verbindung sofort kostenlos funktioniert.

Bei Nevigeser Wirten, im Einzelhandel, auf dem Wochenmarkt und in Nevigeser Wartezimmern tut sich dagegen wenig oder nix. Meist Fehlanzeige. – Worauf warten die eigentlich?

Anastasia Tomic hat heute Geburtstag. Glückwunsch – ! 

10. März. Busbahnhof – 7 Uhr

: Warten
: Röser fährt. Aber wofür gibt es Monatskarten?
: Wofür streiken die eigentlich? Mehr Zeit fürs Handy?
: 10 Uhr15. Das wird heute nichts mehr
: Wenn die „Waage” jetzt auf hätte ...
: Zu früh für Bier? – Heute nicht
: Ein Glas auf Verdi
: Und quatschen mit Meggi

Stand der Dinge → Ansehen
es geht garantiert weiter ...

Edit: Benzin bald teurer als der Billig-Primotivo im Netto – 2,29 €