Mit Lederhülle von Apple und 100 cm langem USB-C-Lightning-Kabel (sonst kein weiteres Zubehör) zu verkaufen.
29.5.26
Zu verkaufen
Mit Lederhülle von Apple und 100 cm langem USB-C-Lightning-Kabel (sonst kein weiteres Zubehör) zu verkaufen.
Wonnemonat
Links geht's zu Almas Aperol-Spritz und zu Hanis Honigeis und zu Katis Sommerkleidchen, rechts geht's zum Backtreff, zu Netto, zum Busbahnhof und zur S-Bahn in die große, weite Welt.
Ist es nicht schön, zu sehen, dass alle Nevigeser gut versorgt sind? Auch die Straßenbeleuchtung funktioniert wieder. Oder haben Sie den Ausfall diese Woche gar nicht bemerkt?
Alles ist zugleich zu finden:
Knospe, Blätter, Blume, Frucht
Einstellungsstopp bei der Stadt bis Ende 2026
Gassmann fehlt
Man schläft gut (nix zwickt, nix schnürt ein) und wenn der Paketbote kommt, ist man besser gekleidet als mit einem ollen Schlaf- oder Trainingsanzug. Erhältlich im guten Fachhandel.
28.5.26
Foto oben: die Ursache
Foto unten: das Ergebnis.
Scheinbar. – Wissen Sie was? Je breiter und teurer die Autos, desto größer die Hinterlassenschaften. Hat ein Beobachter festgestellt. Auch gegenüber beim Papier.
Edit: Heute gibts Toastbrot und Urkorn von Netto. Keine Zeit für den Wochenmarkt und „Frische-Brötchen-immer-lecker“. UPS kommt – vielleicht. Dritter Tag Hausarrest.
Fuß-Gänger-Zone
Vorgestern hat's fast geknallt. Höhe Mesut. Das Kind, drei Jahre alt, vielleicht vier, der Radfahrer, vielleicht 16. Tempo: etwa 40.
27.5.26
Kunst am Bau
Zu verkaufen
Bauzeit: 30 Monate
Ob das wirklich so war, ist egal,
Gottfried Böhm hatte das Vertrauen von Josef Kardinal Frings – und nutzte es. Der prämierte Entwurf war erst der Anfang. Die bis dahin fertigen Zeichnungen waren Anhaltspunkte, die großartigen Details wurden später entwickelt, und vieles wurde mehr oder weniger auf der Baustelle entschieden. Eigentlich sollte der Bau, so die Preisrichter, vereinfacht werden, Böhm machte das Gegenteil. – 1966 begannen die Bauarbeiten unter Protesten der Nevigeser Einwohner. Böhm hatte den Dom nach oben auf den Berg gelegt. Noch näher an der evangelischen Pfarrkirche dran ging nicht. Ein Affront. Die Protestanten tobten, die Einwohner demonstrierten, Böhm baute. So etwas hatte das mehrheitlich evangelische Kaff noch nicht erlebt. Ein Betonberg, ein »Affenfelsen«, ein grobes Gebilde ohne Kirchturm – das sollte eine Kirche sein? Die Menschen waren außer sich. Böhm ahnte vermutlich, dass er in die Geschichte eingehen würde, und übertraf sich selbst. – Jedes Detail kam von ihm: jede Tür, jede Türklinke, jeder Stuhl, jeder Handlauf, jedes Fenster, jedes Holzbrett, jede Treppenstufe, jeder Stein im Mittelschiff und in den Nebenräumen, die Lichteinfälle, die Akustik – nichts scheint willkürlich oder dem Zufall überlassen. »Der Böhm«, sagt Rosita, »war jeden Tag hier, kontrollierte alles, und wenn ihm etwas nicht gefiel – weg damit. Da wurde schon einiges abgerissen.« – 7500 Kubikmeter Beton wurden verbaut, über 500 Tonnen Stahl, und nach zwei Jahren (davon können Bauherren heute nur träumen) war der Berg fertig. Gewaltig: 50 Meter Länge, 27 Meter Breite, 34 Meter Höhe. Aus Beton. Beispiellos: das 2700 Quadratmeter große, vielfach gefaltete (inzwischen undichte) Dach, das auf den bis zweiundzwanzig Meter hohen Außenwänden liegt.
Wer durch die schwere Eisentür des Haupteingangs geht, betritt einen Vorraum mit einer beängstigend niedrigen Decke. An der Wand ein Frühstücksbrettchen (»Bitte leise«) und dann die Offenbarung: Ein Marktplatz mit Straßenlaternen und nicht endenden Wänden, die sich zum Himmel strecken, einem Himmel aus Beton, den man erst wahrnimmt, wenn man sich an die Dunkelheit gewöhnt hat, und dann denkt: »Mein Gott, ist das schön in Neviges.« – Wie kann man sich so etwas ausdenken – und bauen? Wie kommt man auf diese gut erdachten Stühle mit Kniebänkchen statt der üblichen Kirchenbänke? Auf den schlichten Altarblock? Auf die in den Wänden eingelassenen Lautsprecher und Handläufe? Auf die vielen Formen, die sich irgendwie zusammenfügen? Wie kriegt man die vielen Verwinklungen, die Verschiedenheit der Fenster, die zerklüftete, dreigeschossige Empore, die höhlenartige Intimität der Marienkapelle, die fröhliche Sakramentskapelle mit dem Rosenfenster unter ein Dach? Wie schafft man einen Dom, der kein Abklatsch der bekannten, großartigen Kirchenbauwerke ist, sondern besser?
Viele Jahre später: Der Dom ist undicht. Im Altarraum eine Blumenpottorgie, auf der Fassade eine aufgepinselte Rose, daneben ein verrostetes Ungetüm für Kerzen – und seit Jahren ein peinliches Gerangel ums Geld. Die Sanierung des Daches, kein großes Ding für ein weltberühmtes, einzigartiges Bauwerk, kostet ein paar Millionen, aber was ist das schon? »Die in Köln«, sagt jemand, »sollten sich was schämen, uns mit dem Dachschaden alleine zu lassen. Milliarden auf dem Konto und keinen Deut besser als die Bettler im Velberter Rathaus, die auch nur jeden Topf anpumpen können, weil sie sonst nix auf die Kette kriegen.« – Im Film „Die Böhms“ war der Dom ungewöhnlich aufgeräumt. Der Meister, so munkelt man, war da, hat alles wegschaffen lassen, was sich angesammelt hatte. Die Blumenpötte, die Vasen, jedes schief liegende Gebetbuch, jeden Kerzenständer und jeden Pilger, der nicht ins Bild passte. Und die wenigen Nevigeser, die den Film gesehen haben, wunderten sich. »Geht doch!« – Gottfried Böhm, der große, inzwischen sechsundneunzig Jahre alte Mann, kam regelmäßig mit seinem Jaguar vorgefahren und guckte sich jede Veränderung an seinem Dom an, verhinderte aber weder die Rose auf der Fassade noch die »Kerzenkapelle« seines Sohnes Markus, der sich etwas austoben durfte, allerdings keine glückliche Hand hatte. Auch die Frühstücksbrettchen mit dem albernen Piktogramm ließ er durchgehen. Altersmilde? Oder keine Lust mehr, sich über jeden Blödsinn aufzuregen?
26.5.26
Gestern im Alten Bahnhof
Mittwoch 17:00 bis 23:00
Donnerstag 17:00 bis 23:00
Freitag 17:00 bis 00:00
Samstag 16:00 bis 00:00
Sonntag 15:00 bis 23:00
Es bleibt warm
Eine Leserin dieses Blogs hat gestern per Whats-App ein Butterbrot mit frischen Tomaten geschickt – die deutsche Alternative zur Pizza Margherita. Statt Pizzateig: Vollkorn.
Wird heute nachgekocht.
25.5.26
Die Kroaten waren da
Wie wars? Rappelvoll, wie immer.
Gemessene Lautstärke: 115 dB. Kennt man vom Kirchplatz.
Hier weitere Bilder:
„Kalt. Fruchtig. Gefährlich lecker."
Wie gut lebt man in Deutschland?
Kardinal Woelki war da
und rund 400 junge Leute waren dabei.
Der Kardinal erzählte von seinen Erfahrungen aus England, von Erlebnissen des Neuaufbruchs und von der Begeisterung, die er bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen für den Glauben spürt: „Stellt euch den großen Fragen des Lebens – wie die Jünger Jesu. Der Heilige Geist ist heute derselbe wie vor 2000 Jahren."
Neu beim Uwe
Der Weg zum Weizen:
Zwei Stufen (Bild oben) oder rechtsherum für Rollator- und Kinderwagenschieber. Gerade rechtzeitig vor Pfingsten fertig geworden. Tiger, besser bekannt als Thekeneuropameister mit Migrationshintergrund, gestern: „Gut gemacht.” Der Minigolf-Biergarten am Schloss ist wieder unfallfrei begehbar.
24.5.26
26 °C
Nochmal die Kroaten
Frohe Pfingsten
Grüße an Holger und Meggi: Schmeckt gut, ist allerdings nicht billig, aber immerhin von Netto und das kann man nicht genug loben. Und sonst?: Grüße an den Tiger. Das war auch gut.
23.5.26
Was machst du heute?
Nevigeser Genussmeile (1
Foto oben: Das „Ne♡iges-Eis" vom Meister Hani – mit Honig ohne Industriezucker. Eigene Herstellung, Rezept: geheim (soll angeblich in einem Tresor tief unter unbekannt liegen). Großartig.
Foto unten: Almas Aperol Spritz. Rezept: nicht ganz so geheim, aber sehr, sehr lecker und sommerfrische Farbe, etwa RAL 2004 oder Pantone 021 C. – Perfekt für heiße Tage. Fantastisch.
Fußgängerzone.






















