Oma Molitor aus Neviges, war gestern in Hochstimmung. Das vierte Kind ihres Antonio (bekannt vom Wochenmarkt) wurde gestern getauft. Alle sehr feierlich gekleidet, auch der Pastor. Lenia hat nicht geweint unter dem Wasser, aber sonst einige. Danach: kein Klingelbeutel wie bei den Katholiken, sondern ein tolles Fest auf einem Bauernhof mit Pferden, Hühner und Regen.
12.8.23
Und sonst? Drei betrunkene Jugendliche haben heute Nacht bis nach 4 Uhr einen Riesenlärm gemacht und die Altstadtbewohner um den Schlaf gebracht. Wahrscheinlich kann sich einer von ihnen heute an nichts mehr erinnern, so besoffen torkelte er vor der Buchhandlung Rüger herum. Eine Anwohnerin rief: "Haut ab, geht nach Hause", und erst dann gingen endlich überall die Lichter wieder aus. Die nächste Polizeistation ist in Velbertmitte.
Foto: Nevigesblog Archiv
Die S9 soll wieder fahren. In beide Richtungen. Ein Wunder, wenn die Nachricht stimmt, kein Wunder, wenn nicht. Mehr dazu im Laufe des Tages oder morgen, aber nur, wenn sie fährt. Wussten Sie, dass der Bahnhof Rosenhügel gar kein richtiger Bahnhof ist, sondern nur ein Haltepunkt? Und dass der Velberter Hauptbahnhof gar nicht in Velbertmitte liegt?
Viel spritziger als sein leckeres Weizen kommt das Leckere aus dem bauchigen Glas beim Mario. Sieht in Farbe noch leckerer aus als auf dem Foto. Wie in Mailand oder Rom oder am Strand von Manduria. Noch etwas zu loben? Seine Eleganz (gemeint ist Mario) beim Servieren und der Pflaumenkuchen mit Sahne, den seine Signora am Wochenende selbst backt. Ein Gast neulich: Wie im Paradies, und das ist nicht übertrieben.
Einer von uns. Sieht aus wie Bryn Adams mit Bart, bringt aber kaum einen Ton heraus (Raucher) und hat einen beträchtlichen Migrationshintergrund (Wülfrather). Roger war beim Friseur am ehemaligen Elektroladen von Brigitte und ist 10 Jahre jünger geworden. Wie runderneuert. Der Borussia-Fan kann angeblich mehr Liegestütze hintereinander als das Spitzenpersonal der Werbegemeinschaft, das auch viel Ausdauer hat.
11.8.23
Schlechte Neuigkeiten von der Post. Das Unternehmen hat vergeblich versucht, das Briefporto zu erhöhen, jetzt ist eine Laufzeit-Verlängerung auf zwei bis drei Tage im Gespräch. Trick: Eilbrief, der wie bisher am nächsten Tag zugestellt wird, aber mehr Porto kostet. Weitere Ideen? Briefkästen abmontieren. Wäre schade um das schöne Stück am Busbahnhof.
Neues aus der Heimat: Die wichtigste Nachricht: Der Fischmann aus Venlo ist wieder da. Auch wichtig: Der Joghurt, der seit einiger Zeit unglaubliche 89 Cent kostet, war gestern bei Netto (Foto) für die Hälfte zu haben. Wie früher, als Netto noch verbraucherfreundlich kalkulierte und die Kunden nicht über den Tisch zog. Saftladen? - Im Gegenteil. Saft ist teurer geworden.
Edit: Haha, schreibt gerade eine Leserin per WhatsApp. Bitte korrigieren: Über den Tisch ziehen kann weg, das nennt man verarschen.
Tobias Grau (rechts) tritt bei den Stadtwerken Velbert die Nachfolge von Stefan Freitag an. Gemeinsam mit Dr. Kai-Uwe Dettmann (links) soll er "das Unternehmen als soliden und innovativen Dienstleister der Daseinsvorsorge weiterentwickeln“.
Herr Grau wurde bei den Stadtwerken Essen bzw. bei der Iqony Fernwärme Essen gefunden. Aufsichtsratsvorsitzender Shamail Arshad: Wir haben sorgfältig nach einer Führungspersönlichkeit gesucht, die die Komplexität der Energie- und Versorgungs-wirtschaft versteht und unsere Vision einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Energieversorgung vorantreiben kann. Der Vertrag von Stefan Freitag wurde nicht verlängert. Warum? Darum? Ob Fernwärme demnächst eine Rolle spielen wird, ist unklar. Foto (bearbeitet): Stadtwerke Velbert
10.8.23
Schon wieder ist ein Auto geklaut worden. Diesmal ein oller Polo im Wert von rund 3000 Euro, den man kaum für eine Angeber-Rallye durch die Fuzgängerzone brauchen kann. Sind die Ganoven wegen der hohen Spritpreise vernünftiger geworden? Nein, es sind nur mehr geworden. Fast täglich berichtet die Lokalpresse über Straftaten. Es scheint sich herumgesprochen zu haben, dass es in Neviges keine Polizizeistation mehr gibt.
Symbolfoto: Nevigesblog Archiv
Heute ist Wochenmarkt. Spannende Frage: Ist der Fischmann aus Venlo wieder da? Die beiden Straßenmusiker? Bekommt man einen Platz bei Mario oder Hani? Trifft man völlig erschöpfte Urlaubsrückkehrer aus Spanien, Italien oder Griechenland? Welcher Hausarzt kümmert sich eigentlich um die begnadete Stimme des Schreihalses mit den leckeren Brötchen? Wie lang ist die Schlange vor den Geldautomaten der Sparkasse? Und die vorm Kuhlendahl? Ist die Blonde von der Post wieder da? Der Markt in Neviges, das hat sich inzwischen herumgesprochen, ist der schönste weit und breit.
„Mit Artus unterwegs“ Das neue Theaterstück des Mini-Art-Ensembles der Jugend- und Kunstschule unter der Leitung von Ute Kranz. Zehn Kinder zwischen 9 und 14 Jahren haben mit der Theaterpädagogin aus Neviges das Stück um König Artus entwickelt und um jeden Satz und jede Szene "gekämpft", bis alle zufrieden und glücklich waren. Es ist toll geworden.
Es geht um den Ferienaufenthalt einer Gruppe von Kindern in England, bei dem alles passiert, was passieren kann und noch viel mehr: Erst geht der Bus kaputt, dann verirrt sich die Gruppe im Nebel, dann taucht eine geheimnisvolle Burg auf und dann wird es spannend. Der Kampf um Freundschaft, Thron, Lügen, Tricks und Treue beginnt – wie im wahren Leben.
Foto oben (bearbeitet): Wikipedia
Foto unten (bearbeitet): Veranstalter
Für Kinder ab 8 Jahren
Sonntag, 20. August, 15 Uhr, im Gemeindezentrum „Glocke“ hinter dem Mariendom. Eintritt umsonst.
9.8.23
Schon bemerkt? Der BMW (Bild unten) ist weg. Aber wie, ohne Luft im Reifen und mit leerer Batterie? Geklaut? Man hat sich jahrelang an das dauerparkende Fahrzeug gewöhnt und macht sich jetzt natürlich Sorgen. Dem Besitzer geht es schon länger nicht mehr gut. Foto oben (bearbeitet): Nachbarin von oben
Gestern war internationaler Katzentag. Wäre einen Eintrag in diesem Blog wert gewesen, wenn der Administrator nicht den ganzen Tag im Schienenersatzverkehr verplempert hätte und vor der Tagesschau erschöpft ins Bett gefallen wäre. Wenn Sie gläubig sind und sich vor der Hölle fürchten, gehen Sie zum S-Bahnhof Nierenhof und lernen Sie sie jetzt schon kennen. Sie werden nie wieder schlecht über die Werbegemeinschaft reden, nie wieder Oberleitungen klauen, nie wieder mit der Frau Ihres Vorgesetzten ins Bett gehen, auch nicht mit ihm (oder zu dritt), Sie werden Herrn Lukrafka fürchten, lieben und vertrauen (erstes Gebot), Sie werden Neviges preisen bis in alle Ewigkeit und so weiter. Die Katze auf dem Foto (mausetot) hieß Nila. Ihre Mutter war Schönheitskönigin. Das Biest zerlegte das Rohrgeflecht eines Thonet-Stuhls 214, wurde aber weiterhin gefüttert.
Wenn Sie noch Kräfte mobilisieren können, gehen Sie vom Bahnhof Nierenhof zur Haltestelle des Schienenersatzverkehrs. Wahnsinn: Man schickt Sie durch die Hölle, Hölle, Hölle ...
Gerd Riedel vom Kirchplatz hat sich vor Jahren bereits (sieht man am Foto) einen Trecker gekauft. Nicht fürs Rum-Ackern sondern zum Rum-Gurken. Erst in der Fuzo, dann zum Zeigen und Angeben vor den Cafés im Pilgerviertel. Fiel mehr auf als jeder offene Audi oder Mercedes mit Liegesitzen. Wenn er jünger wäre, sagte damals eine jahrzentejüngere Schönheit, könnte er mich auf der Stelle klarmachen. Die Maschinen knattern so schön.
Das Lädchen hinter dem Trecker (übrigens mit Zapfanlage) gibt es nicht mehr und Gerd ist ruhiger geworden. Man sieht ihn oft im Wohnzimmer und immer noch regelmäßig in der Zeitung. Aktuell in der WZ zum Thema Glühzündergespräche am 20. August in Tönisheide. Link zur WZ (Bezahlschranke)
Frage. Wer wollte aus unserem Dorf eine Künstlerstadt machen? Egal. So etwas passiert halt … Mehr Ausdauer hat unser Vorhanggalerist, der in unregelmäßigen Abständen das Dutzend kunstinteressierter Bürgerinnen und Bürger mit einem Werk überrascht. Gestern zum Beispiel. Was auf den ersten Blick ganz hübsch und sommerlich strahlend aussieht, erinnert auf den zweiten Blick an die weltweite Klimakrise, nämlich durch einen Wasserschaden rechts unten. Kunst, dem Kurator sei Dank, kann mehr, muss mehr. Kunst muss aufrütteln.
Wer den Wasserschaden (hier kaum zu erkennen) in voller Deutlichkeit sehen (und mitleiden) will, findet das Werk zwischen der Kirchplatztreppe und dem Fußpflegeinstitut.
8.8.23
Wie geil ist das denn? Arbeitshandschuhe mit Noppen (Gartenarbeit, Keller aufräumen) von Dit & Dat neben der Eisdiele zum Preis einer Tasse Kaffee, mit denen man seiner Liebsten wunderbar den Rücken kraulen und sie zum Quieken und Grunzen bringen kann. „Ja, weiter, fester, fester, höher bis zum Nacken, ja, jetzt tiefer, tiefer bis zum Po, ja, ja, ja Amore" und so weiter. Tipp: Jacqueline sollte den Preis verdrei- oder vervierfachen.
Du bist Nevigeser, wenn Du Tag und Nacht (auch an den Wochenenden) meist ungestraft mit deinem Auto durch die Fußgängerzone fahren kannst. Nicht im Schritttempo, sondern wie es dir gefällt, auch mit dem Motorrad, auch mit dem Rennrad, auch wenn du nicht weißt, was "Lieferverkehr frei“ und das Wort Einbahnstraße bedeuten.
Text (bearbeitet) Mutter eines i-Dötzchens
Wissen Sie, warum die Rufnummer der Polizei in Neviges mit 02051 beginnt? Weil es in Neviges keine richtige Polizei gibt. Das Polizeiauto vor dem Polizeigebäude, witzelte neulich ein Werbefachmann, sei nur Dekoration, wahrscheinlich sei nicht mal ein Motor drin. Merke: Nicht überall, wo Polizei draufsteht, ist auch Polizei drin. Und sonst? Einbruch in Freibad-Imbisswagen. Entwendet wurde ein mittlerer dreistelliger Bargeldbetrag.
Foto: Nevigesblog-Archiv
7.8.23
Man kann sich kaum entscheiden. Lieber die Internatsschülerin mit Reitbeteiligung für 15 Euro oder die Mutter mit offenem Geländewagen für die Fußgängerzone (übrigens Chefarztgattin) für 14 Euro? Oder beide zusammen? Kiosk an der Sprudelplatte, demnächst mit Bild am Sonntag, denn ohne Zeitungen oder Brötchen darf ein Kiosk sonntags in Neviges nicht aufmachen.
Wenn die Verursacher gefunden werden, schreibt heute ein Freund aus Berlin über einen Fall, der auf X (früher Twitter) diskutiert wird, wird es bei uns ganz schön teuer. Zu den Kosten für den Abtransport kommt ein Bußgeld, das schon mal 1000 oder 2000 Euro betragen kann.
Und was gibt es sonst Neues? Das Einmaleins des Dämmens, diesmal mit den Besonderheiten bei Fachwerkhäusern, die unsere Sanierungsmanager vom Klimaquartier beim letzten Themenabend gar nicht auf dem Schirm hatten. Nächster Termin: Mittwoch, 16. August, von 18 bis 20 Uhr in der "Glocke", Tönisheider Straße 8 (am Domgarten) hinter dem Mariendom.
Frage dazu? Ja, sofort.
Warum hat jeder Sachbearbeiter jetzt den Titel Manager? Ist das nicht etwas übertrieben für Leute, die keine Führungskräfte sind und keine Weisungs- oder Entscheidungsbefugnis haben?
Frau Molitor vom Kirchplatz hat heute Geburtstag. Tolle Frau, die Beste. Kennengelernt hat sie ihren Amore vor 12 Jahren im Wartezimmer, da war sie noch Italienerin. Lieblingsessen: Alles, was im Wasser rumkrabbelt. Lieblingsmusik: Alles aus Italien. Lieblingsbuch: Alle, die Frau Lassen oder Frau Utter empfehlen. Lieblingsfilme: Alles über Tiere. Lieblingseis: Alles mit Nüssen. Lieblingsgetränk: Limo. Lieblingsort: San Pietro in Bevagna (ganz unten am Stiefelabsatz). Glück ist, sagte sie einmal beim Philotreff vor Jahren, wenn mein Amore mich vom Bus abholt. Auguri, bella mia. ❤️
6.8.23
Abschiedsgottesdienst für Dr. Abbé Phil Schulze Diekhof heute im Mariendom mit großer Beteiligung und, ja, auch einigen Tränen. Der Lange verlässt die Gemeinde, um in der Nähe von Paris sein Französisch zu verbessern? Sonst macht der Wechsel aus Sicht vieler, die ihn kennen, wenig Sinn. Es war immer schön, diesem sympathischen Mann zu begegnen, wo immer er unübersehbar (Foto oben) wirkte. Bon Voyage, Hochwürden, besuchen Sie unser Dorf bald wieder …
Fotos (bearbeitet): Marienwallfahrt
Die nächste Absperrung. Diesmal nicht wegen des Lochs am Busbahnhof, das ist gestopft, sondern wegen etwas anderem. Was steht da in Großbuchstaben? Bis Bahnübergang frei! Es gibt mehrere Gerüchte ...
Edit (14 Uhr): Keine offizielle Information, aber eine von Michael Schepers, der immer sehr genau hinschaut: "Baustellen überall an den Bahnübergängen. Die Bahn nutzt oft die Ferienzeit für Reparaturen.“
Heute gehts nicht um den Minigolfplatz, sondern um die Brücke neben dem Minigolfplatz. Der Betreiber hat gestern als einer der ersten bemerkt, dass in der Nacht Oberleitungen der S-Bahn gestohlen wurden – so weit das Auge von der Fußgängerbrücke in Fahrtrichtung Essen reicht. Da die S-Bahn derzeit nicht fährt und der Strom abgeschaltet war, hatten die Diebe leichtes Spiel. Sieht nach professioneller Arbeit aus. 700 Meter Oberleitung klaut man nicht mal eben so nebenbei ...
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