11.8.25

Evangelischer Gottesdienst auf YouTube

Was war Sonntag los, außer dass wenig los war? Ein gut besuchter Gottesdienst mit Pfarrer Martin Weidner und Andrea Goschau (Musik) in der evangelischen Stadtkirche. Wer gucken will und etwas Zeit hat (der Film dauert 72 Minuten), kann hier einen Link öffnen. Besonders kurzweilig wird das Anschauen und Zuhören, wenn man das Transkript öffnet.

Auffällig ist, dass man kein Gesangsbuch benötigt. Der Text wird auf eine Großleinwand übertragen – sozusagen Karaoke für alle Besucher. Und auch sonst ist die Gemeinde (hier die Webseite) modern. Ihr Gemeindebrief gehört zu den besten in Deutschland.

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Wie Ferien auf Juist oder Helgoland

Am Schönsten ist Neviges sonntagnachmittag in der Fuzo: Kein Mensch weit und breit (na gut, siehe Foto unten), kaum Autos, kaum Pilger, kaum Touristen – ein wahres Paradies für Leute, die Ruhe suchen und zwar unter 46 Dezibel (gemessen gestern mit dem iPhone).  

Wie Ferien auf Inseln ohne Autos.

Für Auswärtige: Anreise mit dem Flugzeug (Düsseldorf Airport), mit der Bahn (Velbert Hauptbahnhof) oder mit dem Auto. Parkplatz vor dem Bahnhof für null Euro. Von dort aus gerade aus, an der Spielhölle vorbei. Dauert nicht länger als das Aufwärmen einer Dosensuppe. 


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Jazz in der Vorburg: Nächsten Sonntag

Die Jazz-Mattineen sind wieder da. Gute Nachricht – hier die zwei Termine im August:

Sonntag, den 17. August um 11 Uhr
Irina’s Quartet 

Die Löwen: In Irina‘s Quartet hat ihre Gitarre eine ähnliche Rolle wie die Gitarre in der Musikgeschichte der letzten 100 Jahre: Sie verbindet und verquickt musikalische Genres, Epochen, Orte und streckt ihre Fühler aus zum nächsten modernen Sound. Irinas Eigenkompositionen sind FUSION im besten Sinne – Fusionen von Powerballade mit Blues-Sounds, Modern Jazz mit Latin, Funk im Jazz-Quartett-Setting, Swing in Rock-Besetzung.
Foto (bearbeitet): Peter Tümmers

Sonntag, den 31. August um 11 Uhr
Moods and Melodies 

Die Löwen: Stimmungen verändern sich – und Musik ist oft der Schlüssel, sie auszudrücken. Die polnische Sängerin Gosia Rogala verwandelt Emotionen in Klang: mit berührenden Songs, eigenen Kompositionen und einer Stimme, die unter die Haut geht. Sie studierte Jazzgesang in Den Haag, ihre Einflüsse reichen von Sarah Vaughan bis Urszula Dudziak. An ihrer Seite: der vielseitige sizilianische Trompeter Gregorio Mangano, zu Hause in Klassik und Jazz, sowie der Essener Pianist Marc Brenken.
Fotos (bearbeitet): Jörg Weule, Ernst Luk, Marc Brenken

Eintritt zu beiden Veranstaltungen  frei
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Mit Spielplatz für die Kleinen

In Ruhe ein Bier trinken und eine Kleinigkeit essen, während sich die Kinder selbst beschäftigen. 

Empfehlung für heute: 

Reibekuchen mit Apfelmus (montags ist Reibekuchentag) oder Heringsstipp mit Petersilienkartoffeln. Alle anderen Gerichte findet ihr hier. Roastbeef mit Kartoffelsalat sieht auch gut aus. Beachtet auch das Räubermenü für null Euro. Eine gute Idee, die nicht selbstverständlich ist.
 
Haus Sondermann wurde 1896 gegründet und befindet sich seitdem in Privatbesitz. Hier kocht der Chef bzw. die Chefin ist immer eine gute Sache, das sieht man beim Stemmi, beim Lefti und beim Vito in der Altstadt. 

Täglich geöffnet von 12 bis 20 Uhr, dienstags Ruhetag. 

Und wenn es mal nicht bei einem Glas bleibt? Taxi Röser oder im Haus übernachten. Es gibt vier Zimmer.
Foto (bearbeitet): Haus Sondermann/Facebook
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10.8.25

Kirche geöffnet

Da könnte man auf das Glockengeläut im Sinne von Frieden und Eintracht auf dem Kirchplatz glatt verzichten, aber es würde auch etwas fehlen: Die Verständigung in Zeichensprache, das Schreiben von Briefchen beim Frühstück, volle Pulle Pink Floyd, Zappa oder Emerson, Lake and Palmer, keine Anrufe, keine Filme bei Arte (hier eine Empfehlung).

Die ehemalige Küsterin Birgit Dywicki sagte neulich zu den Anwohnern, die samstagnachmittags bei Kaffee und Kuchen auf Utes Bank saßen: „Ich möchte euch schon mal vorwarnen. Wir haben um 17 Uhr eine Hochzeit” (oder ging es um etwas anderes?). Herr Heimlich, der bekannteste Unbekannte, so eine Art Banksy mit Kommentar-Expertise, sagte neulich: „Ich kann mir unseren Kirchplatz ohne unsere Glocken nicht vorstellen.”
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Übern Garten durch die Lüfte

Hört ich Wandervögel ziehn,
Das bedeutet Frühlingsdüfte,
Unten fängt's schon an zu blühn. – Ihr wisst, wer dieses schöne Gedicht erdacht und aufgeschrieben hat? Wenn nicht, Nikko im Alten Bahnhof fragen. Heute ab 15 Uhr, Montag Ruhetag, Dienstag bis Freitag ab 17 Uhr.

Alternativen:
Uwes Minigolfplatz (Getränke vorhanden)
Sprudelplatte (Getränke im Kiosk)
Klostergarten (Buch lesen und nicht laut singen)
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9.8.25

Zwei Brötchen von oben

Das Foto von Utes Brötchen ist viel schöner als die Bänke von vorhin. Eins ist bereits gegessen (mit Butter und Kochschinken), das andere kommt später dran: eine Hälfte mit Schmierwurst, die andere mit Milkana-Schmierkäse, aber ohne Butter.

Danke nach oben.

Das war's für heute auf diesem Blog. Es sei denn, der Papst kommt, es schneit oder das erste falsch fahrende oder parkende Auto in der Fuzo wird abgeschleppt oder beschlagnahmt.
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Unser Backtreff verschenkt Brötchen

...aber nur wenn man ein „prämiertes" Brot während der „Aktions-wochen" kauft. Was das kostet, steht nicht auf dem Plakat, also besser vorher fragen.

Der Laden am Busbahnhof, früher bekannt als Billigbäckerei, ist gar nicht so günstig wie viele denken. Der Pappbecher-Espresso ist der teuerste im ganzen Kaff. Der Geschmack der Brötchen liegt irgendwo zwischen Netto-Brötchen (sehr billig und so la la) und den Schreihals-Brötchen vom Wochenmarkt.

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Apropos Bänke

Frank Ortmann wäre fast vom Rad gefallen, als er die neuen Bänke vor der Eisenbahnbrücke am Naturerlebniszentrum vor Schloss Hardenberg gesehen hat.

„Es macht mich sprachlos", schrieb er gestern im Stadtanzeiger, „denn diese Art von Bänken zielt in erster Linie darauf ab, obdachlose Menschen vom Verweilen abzuhalten”. Wer immer sich die „Sitz-Ungetüme” ausgedacht hat, Herr Ortmann: „konnte nichts finden, das auf eine Bürgerbeteiligung hindeutet". 

Fotos oben (bearbeitet) Ortmann/Stadtanzeiger


Die Italiener – hier am Stiefelabsatz in Manduria – sind übrigens noch radikaler. Wenn Obdachlose nicht schlafen können, sollen andere auch nicht sitzen können. Das nennt man dort „solidarietà” oder so ähnlich. Und eins muss man den Italienern lassen. Sie haben ein Gespür für Schönheit (bis in die Armlehnen).

Velbert anders

Einfacher Satz, kein Gelaber drumrum, sondern vier Wörter plus Logo. Perfektes Plakat, mit drei Senioren vor Grünzeug. Der eine Gründer der Wählergemeinschaft, der andere immer noch bei Xing und LinkedIn, der dritte neu dabei und man fragt sich, was er im Stadtrat noch erreichen will? Er hat doch ausgesorgt mit 57.

Ein Grafiker: „Kein Meisterwerk der Plakatkunst", ein Werbetexter: „Perfekt”, ein Anwohner: „Das hätte ich höher aufgehängt, mal schauen, wann das alles hier beschmiert wird”

Herr Tonscheid, mehrfacher Bürgermeisterkandidat, hat seine Ambitionen auf das höchste Amt der Stadt Velbert aufgegeben. Er „möchte nicht den Biden machen”,

Die größten Chancen laut Grok von X (vorher Twitter) hat Amtsinhaber Dirk Lukrafka, gefolgt von Volker Münchow „wenn er Unzufriedene mobilisieren kann, die einen Wechsel wollen”.
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8.8.25

Kündigung wegen Eigenbedarf?

Wenn die Tankstelle abgerissen wird wegen eines Neubaus liegt die Zukunft des Hähnchengrills sozusagen auf der Straße, das ist so wie Kündigung wegen Eigenbedarf. Die Frage ist, kann die Institution gerettet werden oder nicht? Verdient hätte sie sich das, verdient hätten es auch die vielen Nevigeser, die selten kochen und schon freitags auf den süßen Duft nach Paprika und knusprigen Schenkel warten.

Der Hähnchenmann kommt mittwochs.

Pünktlich wie eine Schweizer Uhr und zuverlässig wie die nächste Preiserhöhung im Netto – nie später oder gar nicht. Wenn er weg muss von seinem Platz vor der Tanke, gibts kaum Möglichkeiten. Sprudelplatte wäre gut für die Italienerin (Erklärung folgt nächsten Mittwoch), Umzug zum Wochenmarkt wäre auch okay, und zwar unten neben den Klamotten, die dann riechen wie nach dem Krieg, als die Leute kein Badezimmer hatten und nur einmal in der Woche mit Wasser in Berührung kamen.

Während Corona kostete die Pfefferminzschokolade im Netto (vergleichbar mit After Eight Classic, nur dicker) 39 Cent, danach 69 Cent und aktuell 89 Cent.
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Lappen mit angenähten Knöpfen

Was vor vielen Jahren harmlos anfing (Foto) hat sich seit der Übernahme der Stadt zum Textil-Wochenmarkt mit Food-Abteilung entwickelt. Dabei wollte der Betreiber doch mehr Bio, mehr Vielfalt … Unten von Gassmann bis zur Ampel gibt es nicht viel mehr als Lappen mit angenähten Knöpfen, Taschen, Gürtel, alles, was man bei Doris auch kaufen kann, nur günstiger und zu Gunsten des Tierschutzes. 

„Lappen mit angenähten Knöpfen" klinkt etwas hart, oder?

Es gibt auch schöne Kleidungsstücke und viele gute Lebensmittel (beste Beispiel sind Kuhlendahl und der Käsestand) Aber mal ehrlich: An den Klamotten geht man doch lieber schnell vorbei und ist froh, wenn man oben angekommen ist? Und bei wem ist der Kleiderschrank nicht voller als den Kühlschrank?

Was fehlt ist z.B. ein Reibekuchenstand, ein Frühstückstand mit belegten Butterbroten und Kaffee, ein Treffpunkt wie früher bei Hannah und Wolfgang. 
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Wochenmarkt gestern. Wie wars?


Ohne Fischmann, sonst gäbe es heute Matjes mit Bratkartoffeln, und viel zu viel Wahlkampfstände von Leuten, die sich sonst eher selten blicken lassen. Schönster Stand: Der Bücherstand eines Kindes, das Kinderbücher verkaufte. Hoffentlich kommt es wieder und hoffentlich läuft dann das Geschäft besser.

Das Foto hat eine Leserin geschickt. Kommentarlos. 

Wochenmarktbetreiber ist übrigens die Stadt. Die sucht sich die Marktleute aus und hat nicht immer ein glückliches Händchen. 

Und sonst? Eine Besucherin aus Wuppertal gestern: „Hoffentlich funktioniert der Aufzug im Bahnhof wieder”. Die Zeitung heute: Erfrischung im „Pissbecken“. 
Wunderbarer Appetitmacher auf mehr …, aber nur mit Abo.
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Krummer Rücken? Auf zum Knochenbrecher!

Früher waren die Bänke in Neviges aus echtem Holz und hübsch gestaltet. Alle mit Rückenlehne, eine Voraussetzung für langes Sitzen und andere Aktivitäten. 

Erinnert ihr euch noch, wie vor der letzten Kommunalwahl ein Kandidat mehr Bänke für die Fußgängerzone versprochen hat und nach der Wahl sagte: „Ich danke meinen Wählerinnen und Wählern." Zwei Bänke in der Elberfelder Straße sind für einen Wochenmarkt etwas wenig. Eine vor dem Schuster, die andere vor Hanis Eiscafé …

zugestellt mit Klamottenständer, also Außer Betrieb.

Eine Frau gestern: „Wenn ich im Lotto gewinne, spende ich eine." Dass sich ältere Menschen vornübergebeugt (und mit Rollator) durch Neviges schleppen, könnte auch am stundenlangen Sitzen auf Bänken ohne Rückenlehne liegen. Ein Arzt gestern: „Fahren Sie Rennrrad mit französischem Lenker – zum Abstützen. 

Ich verschreibe Ihnen sechs Mal Physiotherapie.”
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7.8.25

Anna

Anna Molitor, die Beste, hat heute Geburtstag. Gefeiert wird nicht in Italien (zu warm) und auch nicht in Paris (zu teuer wegen der vielen Austern, Muscheln, Scampis, Schnecken, Schlangen, Hummern und andere Krabbeltiere, die sie dort immer verputzt, sondern in 42553 Neviges. 

Ist besser hier.

Erstens ist Wochenmarkt – den darf man nicht verpassen, wenn man frei hat. Zweitens kommt Sabine und drittens hängt sie eh den ganzen Tag am Telefon, weil ihre Familie vom Stiefelabsatz sich nicht kurz fasst, sondern mindestens in Langspielplatten-länge. Es gibt ja soooo viel zu erzählen – seit gestern.

Auguri, Bella – !
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„Es passiert nichts. Bis etwas passiert"

Was hier fehlt ist ein „Durchfahrt verboten”-Schild und zwar über dem „Fußgängerzone"-Schild und eine Preisliste daneben, damit Leute, die hier durchbrettern, endlich verstehen, dass sie zum Kaffeetrinken und Zigarettenholen hier nicht erwünscht sind. 

Der Neue im Velberter Rathaus kennt sich doch aus mit Gesetzen und Vorschriften. Könnte er nicht mal ein Zeichen setzen und was durchsetzen mit seinen Leuten?

Sonst was zu meckern?

Eigentlich nicht. Zu loben: Mesut zum Beispiel: Der fährt morgens zum Abladen hier rein und abends zum Aufladen. Oder Isabelle, die ihren Parkplatz hinter der Hans-Werner-Rimpel-Gasse bezahlt, oder der Audi-Fahrer, der wenigstens so tut, als würde er was liefern, indem er Kofferraum öffnet. 

Das WDR-Friedhofs-Team könnte mal so nett sein ... Titel der Sendung: „Deutschlands gefährlichste Fußgängerzone” – mit passender Musik.
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Neulich: Deutsch-französische Freundschaft

Und zwar jedes Jahr aufs Neue. Die Leute auf dem Foto haben sich irgendwann in Spanien kennengelernt und treffen sich seitdem einmal im Jahr in einer anderen Stadt. Die eine Hälfte spricht Französisch, die andere Deutsch, und alle verstehen sich bestens. Nette Truppe: Der Herr links wohnt in Paris (etwas außerhalb Richtung Orly) und die Dame dahinter hat Neviges als Treffpunkt vorgeschlagen.

„Nicht zum Autos angucken”, 

sagte sie, „wie man oft auf dem Neviges-Blog lesen kann, sondern um Neviges anzusehen und im Café an der Sprudelplatte mit dem schönen Namen ‚Sonnenuntergang‘ anzustoßen, was etwas an die gemeinsamen Abende in Spanien erinnert.” „Schön ruhig hier”, meinte sie und guckte in Richtung Mesut, der wie viele andere mittwochnachmittags frei hat.
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6.8.25

Der rote Klappstuhl – bald bei den Löwen

Michael Hoch hat 2023 einen Heimatfilm über Neviges gedreht und auf YouTube gestellt. In Farbe und mit nur einem Darsteller, der die Welt, seine kleine Welt erklärt. Gedreht wurde auf dem historischen Kirchplatz in der Fußgängerzone und vor dem weltberühmten Mariendom. Dauer der Dreharbeiten: etwa zwei Stunden. 

Der Film ist jetzt Teil seines 45-Minuten-Dokumentarfilms mit dem Titel „Was uns glücklich macht” – und wird am 14. Oktober bei den Velberter Kulturlöwen gezeigt. Anschließend folgt ein Publikumsgespräch: Themen: Heimat, Glück, Freiheit
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Kreativ? Kreatief?

Das hat man hier davon, wenn man Aufenthaltsqualität Kindern überlässt und nicht die geringsten Anstrengungen in Betracht zieht, etwas zu ändern, nämlich sauberzumachen. 

Unter uns: Sieht gar nicht so übel aus, etwa so wie die Koffer früher mit Aufklebern von Rimini, Norderney, Mallorca, Alicante und Agadir oder der Spazierstock vom Opa mit Wimpeln vom Langeberger Sender, dem Wuppertaler Zoo und den Landungs-brücken in Hamburg.

Vorschlag: Einfach so lassen und abwarten. Die „Künstlerinnen" und „Künstler” – auch die Treppenhausgestalter oder Verunstalter – werden irgendwann mal älter, vielleicht sogar schwanger, und schon ist die Kreativität futsch. 

Dann wird gegrillt, nach Sonderangeboten geschaut, samstags gehts in die Waschanlage, und wenn das Geld reicht, geht's sonntags in den Wuppertaler Zoo und danach zum Griechen oder zum Foodpoint.
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Seine Mode, sein Stil – wunderbar

So elegant verkleidet (und zwar ganzjährig) ist nur der Hans aus Langenberg. Gestern in Samt + Seide mit aufgesetzten Taschen. Ein für seine Verhältnisse eher zurückhaltendes Outfit an diesem letzten Schönwettertag im August. Maßgeschneidert angeblich, aber darauf kommt es gar nicht an. „Dem Hans", sagte neulich eine Verehrerin, „steht einfach alles”.

Die weiteren Aussichten: Es wird noch schöner in Richtung Kurze Hosen / Kurze Röcke und Bauch frei (auch für Männer): Tipp: „Spiegel hoch- oder abhängen, damit man sich nicht sieht, bevor man sich sehen lässt". Und sonst? Anja und Isabelle Ulrich feierten gestern Porzellanhochzeit. Herzlichen Glückwunsch – !
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5.8.25

Fünf Minuten Zeit? Dann guckt mal hier:

Kennt ihr schon die zwei Social Media-Ableger" zum Neviges-Blog? Bei beiden kann man alles kommentieren, bei einem findet man auch Fotos aus anderen Städten. Unter anderem aus Wuppertal, Düsseldorf, Venlo, Köln, Velbert, Berlin, Rom, Paris, Mailand und von Brindisi, Manduria, Taranto und San Pietro in Bevagna am Meer, wo Frau Vinci ihr Sommeratelier hat.


Es gibt auch noch andere Seiten, aber die sind nicht unbedingt aktuell. Zum Beispiel bei X (ehemals Twitter) und bei Tumblr.  

Die Kommentarfunktion bei „42553 Neviges" funktioniert nicht, also zögert nicht, Facebook anzuklicken. Noch ein Hinweis: Der Blog sieht auf einem großen Bildschirm oder einem Tablet am besten aus. Außerdem schont man so die Augen.

Noch eine Empfehlung: www.norbertmolitor.de
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Bequemer durch die Gegend

Einchecken, auschecken und nur Luftlinie bezahlen – mit eezy ist man grenzenlos unterwegs. Und es wird nie teurer als 58 Euro im Monat.

Grundpreis VRR: 1,73 Euro, 
Preis pro Luftlinien-Kilometer: 0,23 Euro
Kinder-Mitnahme 50 Prozent Rabatt  

Benötigt werden ein Telefon, eine App und Geld auf dem Konto. Wer gucken will, ob sich das lohnt, klickt hier. Der größte Vorteil ist, dass man nie mehr Kleingeld in der Tasche suchen muss und sich Fragen wie „Was kostet es von Neviges Mitte nach Neviges Stadtgarten oder Schlagbaum?” sparen kann. Die Mitarbeiter wissen es eh oft nicht oder wollen es nicht, wie im Netto. Eine Freundin vor zwei Wochen: „Ich habe die 58 erreicht. Ab jetzt fahre ich kostenlos.”
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Links ist das Gegenteil von rechts ...


...insofern: 
Gute Plakate ohne Personenkult, aber mit Botschaften, die man zwei- oder dreimal lesen muss. „Zu Hause statt zu teuer” zeigt Mitgefühl mit Menschen, die ihre Miete kaum bezahlen können, „Hin und weg” spricht Menschen an, die das Beste aus dieser Situation machen: Auf nach Wuppertal, wenn es regnet, schnell nach Velbert zum Betrinken und Lustigsein und wer Kinder hat: nach Hattingen oder Heiligenhaus oder Wülfrath. 

In Wülfrath kann man die Kinder in der Fußgängerzone von der Leine lassen. Könnte man hier auch.
Will man aber nicht.
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Schönes für die Fensterbank

Neues Blümchen von Netto.
Ohne Wasser, also auch bei Urlaubsabwesenheit geeignet (und das Jahrzehnte lang). Farbe rot, Stiel ausziehbar, also auch für Hausarbeiten geeignet. 

Es ist ja oft dreckig in 42553 Neviges wegen der vielen Autos in der Fuzo. Kaum macht man ein Fenster auf, schon hat man die Bescherung. Eine Leserin dieses Blogs, eigentlich Grünewählerin: „Wer die Autos abschafft, hat meine Stimme.

Und sonst? Irgendwas los oder lose? 

Die Plakate von den Linken: Ein-falls-los – ! Aber stimmt das? Text und Fotos hier.
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4.8.25

Sportfreunde Siepen

Wie kommt ein Bundesliga-Fan dazu, sich für einen Verein aus dem kleinen Neviges zu interessieren: Thomas, Schalke-Anhänger, gestern: „Weil die guten Fußball zeigen, weil es bei Heimspielen Bier und Würstchen gibt und weil der Sportpatz ein Treffpunkt für Groß und Klein ist  – eine tolle Gemeinschaft, die man kein zweites Mal in Neviges findet. 

Schöne Webseite eigene Facebook-Seite, eigene Insta-Seite (das sind Profis), mehrere Mannschaften und Angebote, auch für Kinder, Mädchen und Frauen (siehe Bild unten), und einen tollen Platz mit gepflegtem Rasen. Da muss man nicht lange überlegen, was man in seiner Freizeit machen kann: Mitspielen oder zuschauen, und zwar nah dran und für kleines Geld. Zudem ist die Luft sauber als beispielsweise in der Fußgängerzone".

Hier Links zum Verein:


Kleines Bild / großartige 
Mannschaft Frauschaft

Fotos (bearbeitet): 
Verein / Facebook


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