30.7.25

Natur und Kultur – aber etwas später

Soll noch einer sagen, die Nevigeser informieren nicht auf allen Kanälen. Hier oben eine WhatsApp-Nachricht eines Nevigesblog-Lesers vom Besserverdienerhügel. „Bis Herbst 2026 soll alles fertig sein", ist wie wenn Mama ruft: „Essen soll fertig sein". Da reagiert doch kein Kind drauf … Noch etwas: 

13,4 Millionen Euro  sind nicht viel.
Hauptsache, es wird schön – von vorne.

Das Treppenhaus hinten, gefällt angeblich nicht einmal denen, die es bestellt und abgesegnet haben.
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Neues von den Kulturlöwen

Die Jazz-Mattineen sind wieder da. (Schwere Geburt wegen der Baustelle am Schloss). Löwin Anja Franzel: Es war wirklich recht schwierig – wir mussten viel bedenken und haben tatsächlich bis zuletzt an den Terminen „geschraubt”. Gute Nachricht – hier die zwei Termine im August:

Sonntag, den 17. August um 11 Uhr
Irina’s Quartet 

Die Löwen: In Irina‘s Quartet hat ihre Gitarre eine ähnliche Rolle wie die Gitarre in der Musikgeschichte der letzten 100 Jahre: Sie verbindet und verquickt musikalische Genres, Epochen, Orte und streckt ihre Fühler aus zum nächsten modernen Sound. Irinas Eigenkompositionen sind FUSION im besten Sinne – Fusionen von Powerballade mit Blues-Sounds, Modern Jazz mit Latin, Funk im Jazz-Quartett-Setting, Swing in Rock-Besetzung: Irina (Gitarre), Nicholas von der Nahmer (Keys), Jonas Heck (Schlagzeug) und Emil Buchholtz (E-Bass).
Foto (bearbeitet): Peter Tümmers

Sonntag, den 31. August um 11 Uhr
Moods and Melodies 

Die Löwen: Stimmungen verändern sich – und Musik ist oft der Schlüssel, sie auszudrücken. Die polnische Sängerin Gosia Rogala verwandelt Emotionen in Klang: mit berührenden Songs, eigenen Kompositionen und einer Stimme, die unter die Haut geht. Sie studierte Jazzgesang in Den Haag, ihre Einflüsse reichen von Sarah Vaughan bis Urszula Dudziak. An ihrer Seite: der vielseitige sizilianische Trompeter Gregorio Mangano, zu Hause in Klassik und Jazz, sowie der Essener Pianist Marc Brenken.
Fotos (bearbeitet): Jörg Weule, Ernst Luk, Marc Brenken

Eintritt zu beiden Veranstaltungen  frei
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Ralf Hüskes

hat seinen 200 Euro-Laden in der Altstadt vermietet. Eine Anwohnerin: „Hatte mich schon gewundert, dass nichts im „Kleinanzeigen-Portal” zu finden war – das macht er sonst immer so”. Um es kurz zu machen (wie dieser Naturerlebniszentrum-Werbebeitrag vom WDR): Keine Blumen, keine Handys, keine Fahrradketten, kein Goldankauf. sondern etwas Seriöses, nämlich Soziales, eine „Betreuungseinrichtung", munkeln die Leute.

Gute Idee – die Leute werden schließlich immer älter.

Und es wird nicht leichter. Beispiel: Einkaufen bei Netto. Mal ist ist irgendwas links, mal irgendwo rechts, mal gar nicht. Milkana Streichkäse „Sahne” liegt nicht beim Gouda sondern bei der Marmelade – hoch (!) oben im Regal.

Einzelheiten folgen.

Wenn man älter wird,
kommt man nicht mehr
an alles
 





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29.7.25

Nix los in Neviges?

Stimmt nicht, wenn man von den wenigen Kneipen absieht, im Gegenteil. Schaut euch die hier mal an. Die haben Ruhe gesucht und den Dom gefunden, wo immer viel los ist: Kroatenwallfahrt, Polenwallfahrt, Schlesier-Treffen, Kunstausstellungen (übrigens bald wieder), Konzerte, Tanztheater, Besuch „von ganz oben” (selbst der Ex-Bundespräsident war schon da), rappelvolle Messen und auch drumherum wird einiges geboten.

Mittelaltermärkte, Konzerte und Tanz auf der Sprudelplatte, einen Wochenmarkt (immer donnerstags), ein Sternerestaurant, eine Fußgängerzone für Autofahrer, ein Hauptbahnhof, einen Airport in der Nähe und sechs Kandidaten für den Bürgermeisterjob (wie crazy muß man sein, um sich das anzutun?, ein Hubschrauber für den Fall, dass ein Einkaufswagen geklaut wird, ein Bunker für den Fall … 

Künstlerinnen und Künstler, eine Treppenhausgalerie, eine Vorhanggalerie, ein Art-Depot (demnächst), das Nachleben (für Jugendliche), eine Biometzgerei, ein Museum (Eröffnung noch zu euren Lebzeiten, wenn ihr jetzt unter 30 seid), Biohöfe und Wiesen zum Näherkommen, ... Ach ja:  und einen Puff. Wo wird nicht verraten.
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Einer von uns

Matthias Gohr, echter Nevigeser (Privatadressen-Postleitzahl 42553), Ape-Fahrer, seit über zehn Jahren im Genossen-Vorstand und seit 2021 Velberter Genossen-Vorsitzender. Mitglied im Rat der Stadt Velbert, Kernthemen:  Schule, Kultur, Mobilität und Party (Nevigeser machen das). 

Zudem: Mehrfacher Opa, beschäftigt bei den WSW (er weiß angeblich immer, wann die S9 ausfällt und holt die Verzweifelten persönlich zur 649), Stammkneipe nicht bekannt, befreundet mit Ute, anzutreffen donnerstags im Genossen-Büro in der Fuzo.

Noch bekannter als er ist nur Papa Harry (unser Harry von den Linken), der sich aus Altersgründen etwas zurückgezogen hat. 
Fotos (bearbeitet): Facebook

Offizielles Foto:

Ganz in weiß, ohne 
Schlips, wie inzwischen alle 
erfolgreichen Politiker



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Abzugeben ...


...wegen Umstieg auf Rennrad: Gepflegter Roller, Reichweite zirka 20 Kilometer, Höchstgeschwindigkeit zirka 30 km/h (etwas wenig für die Fußgängerzone hier), 18 Zoll-Räder mit Luftreifen, eine Handbremse, eine Hupe, eine Stand-Luftpumpe  – Tanken im Wohnzimmer. Festpreis 100 Euro.

Kleiner Haken: Abholung in San Pietro in Bevagna, unten am Stiefelabsatz. Tipp: One-Way Flug nach Brindisi, (Taxi etwa 60 Euro), Übernachtung 60 bis 240 Euro (dafür ist das Bier günstiger als hier), Rückreise mit dem Roller. Kontaktaufnahme beim Hani, keine Anrufe, keine WhatsApp-Nachrichten, keine Fragen wie: „Letzter Preis" oder „Kann man da noch was machen?”.
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Umsonst


Vier bequeme Stühle mit Sitzhöhe nach Din, ein Katzenbaum mit gepolsterten Etagen. Darf man eigentlich nicht mitnehmen – was man rausstellt gehört der Stadt – aber vielleicht wird ein Auge zugedrückt, weil es sich um Tierwohl handelt. Tipp: Nicht klauen und dann durch die Fußgängerzone tragen, das fällt auf, sondern mit dem Auto vorfahren, einladen und schnell wegfahren.

Bester Zeitpunkt: Während der Dienstzeiten des Ordnungsamtes. Keine Angst, die tun euch nichts in der Fußgängerzone. Die sind alle mit dem Parkplatz vor dem Bahnhof beschäftigt. Fünf Minuten über die Zeit und schon seid ihr dran. Und kommt ja nicht auf die Idee, mit den Herrschaften zu diskutieren (von wegen Brötchen holen oder mal eben ein paar Bier trinken). 
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28.7.25

Bild am Montag


Korrektur: Krach am Montag. Es sieht alles so friedlich und ruhig aus, doch das ist eine Täuschung. Der Laubbläser ist da und man fragt sich, ob er sein Wohnzimmer auch so oft durchpustet wie die Altstadt – in letzter Zeit fast täglich. Die Bilder wurde heute kurz vor neun Uhr aufgenommen. Schlechte Zeit.

Für Videokonferenzen ist sie denkbar ungeeignet. Aber wann kann man mal etwas Sinnvolles machen, ohne Lärm? Sonntagvormittags sicher nicht. Um 10 Uhr könnte man jemanden erschießen und niemand würde es mitbekommen.
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Ein Jahr in Neviges

Gefeiert wurde am Wochenende (oder war das eine private Familienparty?). Vorgestern bis zum Sonnenaufgang – und wie! Milena Algieri und Daniel Stanojević (Bildmitte) aus Düsseldorf sind gar nicht erst ins Bett gekommen und haben durchgemacht und – weitergefeiert. Ihr Bistro an der Sprudelplatte heißt il Tramonto, übersetzt Sonnenuntergang.

Wer gedacht hat, das wird schwierig in Neviges, lag vielleicht nicht falsch, aber eben auch nicht richtig. Man wird sehen.

„In Neviges”, sagt Meggi von der Alten Waage, „kann nur was werden, wer alles gibt”. Sie meint damit Kati, Olaf, Doris, Mesut, Miroslav, Mario, Stella, Arben, Fisnike und andere Dienstleister. „Sterne”, sagt Dirk Fenske, Küchenchef, Gastrokritiker und Stammgast beim Sascha „fallen nicht vom Himmel” 
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Apropos Fußgängerzone

Der meistgelesene Beitrag auf diesem Blog in diesem Monat war der über die Fußgängerzone mit den vielen Autos. Für auswärtige Leser: Hier kann jeder Autofahrer machen, was er will – und viele tun das auch. 

Ein Sportwagenfahrer meinte im Januar, nachdem ihm gesagt wurde, dass die Fußgängerzone eine Fußgängerzone und keine Autobahn ist: „Weiß ich, wir wollen eure Fuzo nur etwas beleben. Wir fahren nur schnell mal rüber zur Stella. Kaffee trinken.“

Auch oft gelesen und zwar 1356 Mal, war dieser Beitrag über Thomas gestern. Der Mann ist sehr beliebt im Dorf.
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Film der Woche

Saint-Exupéry – Die Geschichte vor (!) dem kleinen Prinzen, FSK 12, Mittwoch, 30. Juli, 20:00 Uhr. Nicht in Velbert (Velbert hat leider kein Kino) sondern im Mettmanner Weltspiegel". Top Besetzung, spannend bis dramatisch, schönes Kino, engagierte Betreiber. 

Mit dem Bus bis Tönisheide und dann mit der Rheinbahn weiter. Oma Molitor: Mein Enkelkind (inzwischen eine junge Dame) ist mit dem Prinzen großgeworden. 15 verschiedene Ausgaben, sogar eine aus Japan.

„Velbert hat kein Kino” stimmt nicht ganz. Die Mettmanner leisten Nachbarschaftshilfe im Velberter Forum. Wie schön das ist und wie gut das klappt, könnt ihr hier lesen. Sobald neue Termine bekannt sind, werden sie auf diesem Blog veröffentlicht.
Bildschirmfoto (bearbeitet): Verleih 
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Der WDR war in Neviges

Am Mittwoch ist unser evangelischer Friedhof im Fernsehen. Nicole Na Liner (Du bist Nevigeser, wenn …) schrieb auf Facebook: „Um 19:30 Uhr in der Lokalzeit Bergisch Land.” Sie sei gespannt auf den Studiogast. Und erwartet Ausreden.

Dass der Friedhof verkommen ist, steht außer Frage. Das fängt bei der kaputten Treppe an und hört bei Müll und nicht begehbaren Wegen noch lange nicht auf. Bei einer gemeinsamen Begehung neulich kamen trotz Regen mehr Nevigeserinnen und Nevigeser als erwartet. Frau Melliva in der WAZ: „Jetzt reicht's!“ Wut über Wildwuchs auf Velberter Friedhof. 

Andere werden deutlicher. Von einem Schweinestall ist die Rede. Eine Witwe: „Mein verstorbener Mann würde sich im Grab umdrehen, wenn er sehen könnte, was über ihm los ist.“

Foto (bearbeitet): Facebook
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27.7.25

Kultur in der Fuzo

Tut auch mal gut: Statt Wahlplakate, Kultur pur in der Fuzo. Vor Umnieten mit Autos geschützt durch eine stabile Laterne (mehr zum Thema hier), hübsche Fotos von schönen Künstlerinnen und interessanten Künstlern (darf man eigentlich nicht so nicht sagen, ist aber als Kompliment gemeint), QR-Code für Taschentelefone, gute Typografie. 

Leider haben uns die Löwinnen 2025 enttäuscht: Es gab keine Jazz-Mattineen in der Neviges, sodass es nur besser werden kann. Wer gucken will, klickt hier (PDF). Erster Eindruck: Im Bürgerhaus ist sehr viel los, das Programm ist ausgewogen.

Den Namen „Kulturlöwen” mit „oe” statt „ö” hat sich angeblich eine Werberin ausgedacht. Das sieht interessanter aus und ist besser fürs Internet (ältere Systeme mögen ä, ö, ü nicht), aber wehe, es kommt die Rechtschreibkorrektur ins Spiel. Die macht aus „oe” ein „ö”, wie beim MacBook, auf dem dieser Text getippt wurde.
Schöner Platz, 
aber hier fehlt was:
Jazz





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Frauen-Finale in Neviges. Heute 18 Uh

Bleibt zu Hause heute. Public Viewing ist in Neviges vergessen worden. Die Stadt hält sich zurück, der Alte Bahnhof kann nicht, wegen Urlaubsabwesenheit, vom Elias hat man auch nichts gehört, im Eisernen Kreuz müssten schon die Deutschen mitspielen und beim Aksu gibts weder englisches Flaschenbier noch französischen Champagner. So was trinkt mann doch bei solchen Anlässen. 

Also:
ZDF 18 Uhr.
Grafik: Mathieu Persan 
 





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Neu: Überschriften auf dem Neviges-Blog

Seit ein paar Tagen gibt es im Neviges-Blog Überschriften. Macht die Seite nicht schöner, im Gegenteil, aber sie ist nun leichter über Suchmaschinen auffindbar. Ein aktuelles Beispiel: Wenn ihr demnächst Thomas+Neviges eingebt, landet ihr nicht nur bei Abbé Thomas Diradourian vom Kloster, sondern vielleicht auch bei Thomas Beller vom Busbahnhof. Bleibt abzuwarten.

Sonst keine Änderungen.

Zum Foto: Der Kiosk in der  Nevigeser Altstadt ist der heimliche Star des Einzelhandels. Liegt nicht nur am Angebot – bei Netto gibt es auch Flaschenbier –, sondern am abgestimmten Sortiment für große und kleine Kunden, den schier unglaublichen Öffnungszeiten, der Möglichkeit, bargeldlos zu zahlen, und der Freundlichkeit der Betreiber. 

Der Laden hat alles für unangekündigte Besuche und auch hübsche Geschenke, wenn man selbst eingeladen ist.
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Herzlichen Glückwunsch, Thomas

Der bekannteste Fotograf in Neviges hat heute Geburtstag. Anstatt Erotik, Babybauch und Neugeborene fotografier er Busse und Bahnen. Sonst nichts. Sieben Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr. Was für andere ein Ärgernis ist – nämlich Verspätungen und Ausfälle – ist für ihn eine große Freude, da er so auch Schienenersatzverkehsfahrteuge vor die Linse bekommt.

Hobbys keine, außer Fahrpläne.

Technische Daten, Farben, Baujahre, Reifengrößen, Reifenarten, Antriebe, Hersteller, Ausstattungsdetails, Breiten, Längen, Höhen und so weiter. Seine Freundin hat er nicht im Tanzcafé sondern im Bus kennengelernt. Helga ist Busfahrerin und malt nebenbei. Keine Blümchen und Sonnenuntergänge wie bei Doris, sondern Busse. Die „Verrückte" bereitet gerade ihre erste Ausstellung vor. Wann und wo ist noch offen. Feststeht: nicht im ZOB Velbert, „weil dort immer alles nass wird”.

Künstlerin Helga
im Café Sonnenuntergang,
Sprudelplatte 





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26.7.25

Unser Nico ...

...zusammen mit Gottvater vom Velberter Rathaus in dieser toll gestalteten Stadtbücherei  in Mitte. Schönes Foto voller Harmonie und Wärme – und dann auch noch dieser tolle Taschentuch-Raus-Text … Schluchz !

Man denkt beim Foto sofort an Anna Schwartz aus Wuppertal, aber die wars nicht (nachgefragt) und an Johannes Mario Simmel. Mal schauen, was Volker raushaut und wie er gekleidet ist. Matrosenhemd (er hat einige) oder Bürgermeister-Outfit von P&C mit Weste und Einstecktüchlein? Abwarten.
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Eigentum verpflichtet ...

...aber nicht in Neviges. Der ehemalige Friseursalon in der Fußgängerzone steht leer, seit der Barbier auf die anderen Seite gezogen ist. Die Handwerker waren drin – sieht man noch an den Teppichresten im Schaufenster. Schade. 

Keine Lust auf Vermietung? Andere Gründe?

Kurzer Rückblick: Erinnert ihr euch noch an die die Pony-Aktion von Friseurmeister Schröder mit Kandidat Böll? 
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Schaut euch das bitte an:

...Frau Dr. Esther Kanschat auf einem Plakat im Cinemascope-Format – und nicht so protzig groß wie das Plakat ihres  Kumpels Dirk rechts daneben. Chancen aufs höchste Amt der Stadt hat sie

Aber: 

Es gibt Leute in Neviges, die ihr die Nähe zur CDU übel nehmen. Schwamm drüber, es geht schließlich um die Zukunft. 

Herr Ostermann, „hohes Tier" bei der Stadt, meinte vor einiger Zeit: „Lukrafka kann Lokalpolitik wie kein Zweiter in Velbert”. Er sagte „kein Zweiter” und nicht: „keine Zweite”. Ob das Zufall war, ist unbekannt.
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Anna Vinci (Künstlername)

...vom Kirchplatz hat heute Namenstag. Keine aktive Katholikin (drei oder vier Dombesuche jährlich reichen), aber fleißige Kirchensteuer-Zahlerin seit ihrer Jugend. Statt einer Feier im Familienkreis – alle urlaubsabwesend (Kroatien / Italien), wird nach dem Frühstück die Steuererklärung gemacht. 

Das Finanzamt Velbert kennt keine Gnade. – Auguri, bella.

Geschenke gibts keine,
wir schenken uns nix, aber
der Tisch wird hübsch
gedeckt




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SPD – "Jetzt sind wir auch am Start"

„Jetzt sind wir auch am Start", 
schrieben gestern mehrere Genossen auf Facebook zu diesem Großflächen-Plakat im Janutta-Viertel. Alle Teilnehmer bekannt vom Genossenbüro in der Fußgängerzone, nett angeordnet, aber etwas bieder. Ein gemeinsamer Fototermin wäre sicher sinnvoll gewesen.

Ein Artdirector aus Köln gestern beim Mario: keine Revolution in Sachen Gestaltung, eher etwas brav in Richtung Dating-Portal, so nach dem Motto: Liebt uns, wählt uns, wir sind furchtbar nett und sorgen für euch. Sehr gut getroffen ist Ute Meulenkamp. Neue Brille? Neue Frisur? Oder beides?
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25.7.25

Ziemlich durcheinander: CDU / Velbert anders


Was für ein schönes Durcheinander: A: Das schöne Plakat von der CDU mit dem sehr gut aussehenden und flott verkleideten Bürgermeister, B: das auch schöne Plakat von „Velbert anders” mit dem perfekten Slogan: „Wir möchten, dass Velbert anders wird” und Ex-Bürgermeister Freitag (etwas versteckt) hinter dem Werbebanner der Bleibergquelle. Und C: die Dinger davor. 

Alles ein wenig schräg und lieblos aufgebaut (geht mal gucken, das ist wirklich komisch) und dass der Claim: „Für Sie. Für Dich. Für …” von Wulfhorst Trödel-Ankündigung verdeckt ist, ist sogar lustig. Ansonsten: Tolles Foto von Herrn Lukrafka (besser als die Passbilder nebenan), und dass die Jugend mit drauf ist, rechts die Kathrin links der Nico (oder ist er das gar nicht?) ist auch wunderbar. – Janutta-Viertel.
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Klamottenmarkt?

War das noch Wochenmarkt gestern? Oder ist das bereits ein Klamottenmarkt in Neviges? Überall, Röcke, Blusen, Kleider, Gürtel Taschen, von Gassmann bis zur Sparkasse – man kam kaum noch durch mit dem Rollator oder Kinderwagen. 

Ein Besucher aus Formentera: „Wir sind gern hier, aber das mit den vielen Textilien ist schon üppig im Vergleich mit dem Lebensmittelbereich, der jetzt in den Ferien auch noch reduziert ist”. 

Der Fischmann aus Veno fehlte.
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Neues von der Rimpel-Gasse

Gestern bei Doris an der Hans-Werner-Rimpel-Gasse

Die Widersprüche reizen. Neulich noch Sonnenuntergänge und Blümchen, das Meer in all seiner Schönheit für 3 Euro, gestern ein gerahmtes Foto (5 Euro), das so auch vor dem Optiker Osthues in der oberen Fußgängerzone stehen könnte. Randlose Brillen machen aus klugen Leuten klug aussehende Leute. Wim Martin, der erfolgreiche Schriftsteller aus Velbert Mitte, hat ein ähnliches Modell. 

Das Schöne beim Osthues ist die frisch gedruckte WAZ (wenn man reinkommt links auf dem Tisch), die tolle Beratung und Sehschärfediagnose mit Hilfe neuester Technik und die Auswahl an Gestellen. Günstige, wie bei Fielmann, Edle wie in Düsseldorf, aber schneller – die Anfertigung einer Brille dauert nicht zwei Wochen sondern in der Regel zwei Tage. 

Wartezeiten kommen auch vor, aber dafür gibts Mario gegenüber und Stella nebenan. Man hat den Laden im Blick und wenn einer herauskommt, geht man hinein.

Hier die Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag von 09 bis 13 Uhr und von 15 bis 18.30 Uhr
Samstag von 09 bis 13 Uhr

Schriftsteller Wim Martin
in der Fußgängerzone
 






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24.7.25

Art of Spirit – Spirit of Art in 42553 Neviges



Fotos in alphabetischer Reihenfolge
Die ersten Künstler sind da:

Wolfgang Brenner, Ralf Klement und Judith Unfug-Henning. Und was machen die hier? Erst mal ein Eis essen beim Hani, dann ausschlafen im Pilgerhaus und dann die Arbeit aufnehmen in der Glocke für die Ausstellung des Jahres:

Art of Spirit – Spirit of Art im weltbekannten Mariendom

Karola Teschler, Vorsitzende von European Artist eV und übrigens aus Neviges, lädt ein: „Zur Präsentation der Exponate des 29° European Artists Symposiums am Samstag, den 02. August um 15.30 Uhr”. Es sprechen Wallfahrtsleier Abbé Thomas, die Gründerin und Direktorin des Frauenmuseums Bonn, Marianne Pitzen – und Karola Teschler.

Die Ausstellung ist täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei und es gibt Führungen. So, 03. August bis Do, 04. September
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