2.8.25

"Dafür gabs früher eine runter"

Ein Blick aus dem Fenster: Alles normal: Ein Mann, ein Mülleimer, eine Laterne, einige Wahlplakate, aber näher betrachtet (siehe Fotos unten) sieht alles etwas anders aus. Die Herren Weise und Lukrafka (wie immer unverändert), die Nette von den Grünen (wie immer verändert), diesmal fast zärtlich bekritzelt – da gabs schon wüstere Attacken, denkt mal an Herrn Habeck, dem man die Haut abgezogen und an andere Politiker, denen man die Zähne ausgeschlagen hat.

Komisch: Immer die Grünen. Und wahrscheinlich von Kindern, die ein wenig Spaß haben wollten, Frau Dr. Kanschat ist immerhin Lehrerin und Lehrer, ihr erinnert euch, darf man nicht bemalen. Dafür gabs früher eine runter oder eine Stunde in der Ecke. Und heute? Vielleicht eine Einladung für die Eltern. 

Das Gespräch beginnt so: "Mein Kind macht so etwas nicht".


Kandidatin Kanschat
in der Fußgängerzone



Edit: Ein Foto gibts noch. 
Von wegen nur Grüne.





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Von wegen nur Busse und Bahnen


Thomas Beller („Ich kann nur Busse und Bahnen”) hat das Foto der Woche gemacht. Titel des Werkes: „Arben Hani mit einer extra Portion Eis für sich aus eigener Herstellung”.

Viel schöner als Friedhofsbilder und perfekte Abbildungen von Kandidaten im Internet, eher so, wie man sich einen Künstler vorstellt, der mal eben mit einem Jahrhundertwerk durch die Fußgängerzone spaziert, aber vorsichtig wegen der vielen Autos.

Das „Werk” im Arm von Herrn Hani ist ein sogenanntes Multiples, das jeder von uns im Wohnzimmer haben könnte, der Spaß an solchen Dingen hat, die Nachbarn beeindrucken möchte und etwas Geld übrig hat. Kaufpreis bei „Deko mit Pfiff” nur 789 Euro. Gut angelegtes Geld. Im Tönisheide hat es ein Hörnchen zum Wahrzeichen der Ortschaft gebracht.
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Sammlung Molitor / Kunst im Dom + Art-Depot

Anna Molitors Kühlschrank-Sammlung starker Männer ist um ein Autogramm reicher. Nach Scholz (der Mann hätte Arzt werden können mit der Klaue) kam gestern Post aus Paris mit dem „Offiziellen Foto" des Präsidenten” von Stabschef Rodrigues Furcy: Signiert ist das Bild vornehm auf der Rückseite. Die Künstlerin nahm den Neuzugang zum Anlass, die Tür zu entrümpeln: Netto-Quittungen von 2024, Erinnerungen an die Steuererklärung, Rezepte von ihrer Schwester aus Italien, längst bezahlte Rechnungen und dergleichen.

Sonst was Wichtiges heute? 

Ja, sicher: Eröffnung der Gruppen-Ausstellung im Mariendom um 15.30 Uhr und danach die Vernissage im Art-Depot mit Werken von Wolfgang Brenner um 17.30 Uhr. Die Ausstellung trägt den wunderbaren Titel „Realitätsverkrempelung”. Herr Brenner ist einigen von euch durch das untere Foto bekannt, das immer wieder auf diesem Blog zu sehen ist.. 

„Die moralische Instanz fehlt heute” war der beste Beitrag der internationalen Kunstausstellung „Crossroads” 2018 im Mariendom. Leider wurde das Werk inzwischen abgeknibbelt.
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1.8.25

Wetter? Geht so am Wochenende.

Man könnte auf dumme Gedanken kommen … Schlechte Idee, das ist kein Selbstbedienungsladen und die Besitzer sind nett. Also: Finger weg. Lieber ein „warmes Eis" essen unter den Schirmen. Bester und schönster Wetterschutz im Kaff – und mitten drin im Geschehen der Nevigeser Altstadt..

Warmes Eis gibts natürlich nicht, aber es gibt Milcheis, das besser zum Hundewetter passen soll als Fruchteis. Sagt man so. Wahrscheinlich Quatsch wie „braune Eier schmecken besser als weiße”, also besser alles durchprobieren. Heute Erdbeereis morgen Schoko, die Auswahl ist riesig. Guckt euch das mal an. 

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Neues aus der Künstlerstadt


Bild oben: Ein neues Kunstwerk in der Vorhanggalerie, Bild unten: Ein neuer Scheißdreck in Gerd Riedels Treppenhaus. Was soll man dazu sagen? Schwierig. Beim Kunstwerk gibts keinen Hinweis auf den Künstler – wie immer –, beim Scheißdreck gibt es keinen Hinweis auf den Verunstalter.

Anfangsverdacht:

Das Kunstwerk könnte eine Arbeit von Hildegard Rund sein, ist aber nicht gesichert (Galerist Chris ist schweigsam wie ein Grab). Wenn es sich tatsächlich um ein Werk von Hildegard Rund handelt, werden weitere Werke folgen und die Dauer einzelner Ausstellungen könnte kürzer sein (Insider-Info). Die Vorhang-Galerie, auch als Einbild-Galerie bekannt, ist eimalig in Deutschland. Vielleicht kommt der WDR mal vorbei und macht unser Dorf bekannter. 

Täglich geöffnet von 0 bis 24 Uhr, Eintritt bzw. Zutritt umsonst.
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50 Jahre Panoramabad in Neviges

Gestern vor 50 Jahren wurde das Panoramabad eröffnet. – Hier ein Foto von den Betonarbeiten. Mal ehrlich: Hätte das jemand von euch erkannt? 

Der Betreiber auf Facebook: „Ein besonderes Hindernis stellte die Gestaltung der Liegeflächen dar. Die ursprünglich ausgesäte Grasfläche wurde durch anhaltenden Regen weggespült. Um die Außenbereiche rechtzeitig fertigzustellen, musste kurzerhand Rollrasen verlegt werden.⁠ Auch im Innenbereich war noch einiges offen: Die Kassenanlagen mussten montiert, die Platten verlegt und die gesamte technische Sicherheit überprüft werden.⁠ Trotz der Herausforderungen wurde pünktlich zur Sommersaison 1975 eröffnet”.

Inzwischen ist das Panoramabad fester Bestandteil des Velberter (und Wuppertaler) Freizeitangebotes. Auch viele Wüfrather kommen regelmäßig. In deren Mini-Freibad in der Altstadt (ein Becken, keine Liegewiese) wurde sofort nach der Eröffnung des Panoramabades auf Eintrittsgeld verzichtet – ohne Erfolg: Alle wollten nach Neviges, auch weil das Wasser wärmer war. 
Foto (bearbeitet): Facebook/Stadtwerke
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31.7.25

Kunst im Mariendom / Kunst im Art-Depot






Bevor es am Samstag mit der Gruppenausstellung im Mariendom losgeht und es anschließend mit einer Einzelausstellung von Wolfgang Brenner im Art-Depot von Karola Teschler weitergeht (Link zur Dom-Ausstellungen hier), werfen wir einen Blick in das „Glocken-Atelier”, das sich in diesem Jahr 18 Künstlerinnen und Künstler teilen. Denn alles, was später gezeigt wird, wird hier gemacht oder vollendet. Bis zu zwölf Stunden am Stück wurde eine Woche lang gezeichnet, gemalt, geklebt, gegipst, gesägt, diskutiert, Kaffee und vielleicht auch was anderes getrunken, Musik gehört und vieleicht sogar gesungen.

„We Are the Champions” zum Beispiel ...

Und das wäre keine Übertreibung, denn das, was gestern hier zu sehen war, ist mehr als beachtlich – und kann am Samstag jeder von euch sehen. Um 15:30 Uhr im Mariendom und um 17:30 Uhr im Art-Depot.
 
 Eintritt frei, Parken am S-Bahnhof, Kinder willkommen






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Werbung


Quatsch. Keine Werbung nur eine Empfehlungen: Wer die Altstadt und die Sprudelplatte kennt, hat sicher bemerkt, dass irgendwas fehlt. Dabei sind es nur ein paar Schritte, bis man vom Duft der Natur umgehauen wird. Im Nevigeser Domgarten hinter dem MariendomDa werden Erinnerungen wach. An Opas Rosengarten mit Wiese in der Kindheit, an Ferien in der Toskana oder hier im Bergischen ...


Ausgedachtt hat sich alles ein Nevigeser Landschaftsarchitekt (hier ist er), und nicht (!) kaputtgepflegt wird er wohl von einem Fachmann – das sieht man. Erwartet nix Extravagantes (wie hinter dem Vatikan) aber Schönes, Gutriechendes und Ruhiges.
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Der Friedhof gestern in WDR-Lokalzeit

Um es kurz zu machen: viel herausgekommen ist wenig außer das: Die Leute sind zu Recht verärgert, wütend sogar, die Treppe bleibt erst einmal gesperrt, die Beerdigungskultur hat sich verändert, es fehlt an Geld, der Friedhof wird verkleinert und Pfarrer Martin Weidner als Studiogast im weißen Hemd der Unschuld war die Ruhe selbst. „Man sucht nach Lösungen und dann sehen wir weiter – jetzt siehts gerade top aus”. Die Moderatorin, leicht genervt: „Dann müssen wir wohl noch mal wiederkommen”. 
Screenshots (bearbeitet): Lokalzeitvideo
 





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30.7.25

Natur und Kultur – aber etwas später

Soll noch einer sagen, die Nevigeser informieren nicht auf allen Kanälen. Hier oben eine WhatsApp-Nachricht eines Nevigesblog-Lesers vom Besserverdienerhügel. „Bis Herbst 2026 soll alles fertig sein", ist wie wenn Mama ruft: „Essen soll fertig sein". Da reagiert doch kein Kind drauf … Noch etwas: 

13,4 Millionen Euro  sind nicht viel.
Hauptsache, es wird schön – von vorne.

Das Treppenhaus hinten, gefällt angeblich nicht einmal denen, die es bestellt und abgesegnet haben.
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Neues von den Kulturlöwen

Die Jazz-Mattineen sind wieder da. (Schwere Geburt wegen der Baustelle am Schloss). Löwin Anja Franzel: Es war wirklich recht schwierig – wir mussten viel bedenken und haben tatsächlich bis zuletzt an den Terminen „geschraubt”. Gute Nachricht – hier die zwei Termine im August:

Sonntag, den 17. August um 11 Uhr
Irina’s Quartet 

Die Löwen: In Irina‘s Quartet hat ihre Gitarre eine ähnliche Rolle wie die Gitarre in der Musikgeschichte der letzten 100 Jahre: Sie verbindet und verquickt musikalische Genres, Epochen, Orte und streckt ihre Fühler aus zum nächsten modernen Sound. Irinas Eigenkompositionen sind FUSION im besten Sinne – Fusionen von Powerballade mit Blues-Sounds, Modern Jazz mit Latin, Funk im Jazz-Quartett-Setting, Swing in Rock-Besetzung: Irina (Gitarre), Nicholas von der Nahmer (Keys), Jonas Heck (Schlagzeug) und Emil Buchholtz (E-Bass).
Foto (bearbeitet): Peter Tümmers

Sonntag, den 31. August um 11 Uhr
Moods and Melodies 

Die Löwen: Stimmungen verändern sich – und Musik ist oft der Schlüssel, sie auszudrücken. Die polnische Sängerin Gosia Rogala verwandelt Emotionen in Klang: mit berührenden Songs, eigenen Kompositionen und einer Stimme, die unter die Haut geht. Sie studierte Jazzgesang in Den Haag, ihre Einflüsse reichen von Sarah Vaughan bis Urszula Dudziak. An ihrer Seite: der vielseitige sizilianische Trompeter Gregorio Mangano, zu Hause in Klassik und Jazz, sowie der Essener Pianist Marc Brenken.
Fotos (bearbeitet): Jörg Weule, Ernst Luk, Marc Brenken

Eintritt zu beiden Veranstaltungen  frei
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Ralf Hüskes

hat seinen 200 Euro-Laden in der Altstadt vermietet. Eine Anwohnerin: „Hatte mich schon gewundert, dass nichts im „Kleinanzeigen-Portal” zu finden war – das macht er sonst immer so”. Um es kurz zu machen (wie dieser Naturerlebniszentrum-Werbebeitrag vom WDR): Keine Blumen, keine Handys, keine Fahrradketten, kein Goldankauf. sondern etwas Seriöses, nämlich Soziales, eine „Betreuungseinrichtung", munkeln die Leute.

Gute Idee – die Leute werden schließlich immer älter.

Und es wird nicht leichter. Beispiel: Einkaufen bei Netto. Mal ist ist irgendwas links, mal irgendwo rechts, mal gar nicht. Milkana Streichkäse „Sahne” liegt nicht beim Gouda sondern bei der Marmelade – hoch (!) oben im Regal.

Einzelheiten folgen.

Wenn man älter wird,
kommt man nicht mehr
an alles
 





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29.7.25

Nix los in Neviges?

Stimmt nicht, wenn man von den wenigen Kneipen absieht, im Gegenteil. Schaut euch die hier mal an. Die haben Ruhe gesucht und den Dom gefunden, wo immer viel los ist: Kroatenwallfahrt, Polenwallfahrt, Schlesier-Treffen, Kunstausstellungen (übrigens bald wieder), Konzerte, Tanztheater, Besuch „von ganz oben” (selbst der Ex-Bundespräsident war schon da), rappelvolle Messen und auch drumherum wird einiges geboten.

Mittelaltermärkte, Konzerte und Tanz auf der Sprudelplatte, einen Wochenmarkt (immer donnerstags), ein Sternerestaurant, eine Fußgängerzone für Autofahrer, ein Hauptbahnhof, einen Airport in der Nähe und sechs Kandidaten für den Bürgermeisterjob (wie crazy muß man sein, um sich das anzutun?, ein Hubschrauber für den Fall, dass ein Einkaufswagen geklaut wird, ein Bunker für den Fall … 

Künstlerinnen und Künstler, eine Treppenhausgalerie, eine Vorhanggalerie, ein Art-Depot (demnächst), das Nachleben (für Jugendliche), eine Biometzgerei, ein Museum (Eröffnung noch zu euren Lebzeiten, wenn ihr jetzt unter 30 seid), Biohöfe und Wiesen zum Näherkommen, ... Ach ja:  und einen Puff. Wo wird nicht verraten.
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Einer von uns

Matthias Gohr, echter Nevigeser (Privatadressen-Postleitzahl 42553), Ape-Fahrer, seit über zehn Jahren im Genossen-Vorstand und seit 2021 Velberter Genossen-Vorsitzender. Mitglied im Rat der Stadt Velbert, Kernthemen:  Schule, Kultur, Mobilität und Party (Nevigeser machen das). 

Zudem: Mehrfacher Opa, beschäftigt bei den WSW (er weiß angeblich immer, wann die S9 ausfällt und holt die Verzweifelten persönlich zur 649), Stammkneipe nicht bekannt, befreundet mit Ute, anzutreffen donnerstags im Genossen-Büro in der Fuzo.

Noch bekannter als er ist nur Papa Harry (unser Harry von den Linken), der sich aus Altersgründen etwas zurückgezogen hat. 
Fotos (bearbeitet): Facebook

Offizielles Foto:

Ganz in weiß, ohne 
Schlips, wie inzwischen alle 
erfolgreichen Politiker



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Abzugeben ...


...wegen Umstieg auf Rennrad: Gepflegter Roller, Reichweite zirka 20 Kilometer, Höchstgeschwindigkeit zirka 30 km/h (etwas wenig für die Fußgängerzone hier), 18 Zoll-Räder mit Luftreifen, eine Handbremse, eine Hupe, eine Stand-Luftpumpe  – Tanken im Wohnzimmer. Festpreis 100 Euro.

Kleiner Haken: Abholung in San Pietro in Bevagna, unten am Stiefelabsatz. Tipp: One-Way Flug nach Brindisi, (Taxi etwa 60 Euro), Übernachtung 60 bis 240 Euro (dafür ist das Bier günstiger als hier), Rückreise mit dem Roller. Kontaktaufnahme beim Hani, keine Anrufe, keine WhatsApp-Nachrichten, keine Fragen wie: „Letzter Preis" oder „Kann man da noch was machen?”.
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Umsonst


Vier bequeme Stühle mit Sitzhöhe nach Din, ein Katzenbaum mit gepolsterten Etagen. Darf man eigentlich nicht mitnehmen – was man rausstellt gehört der Stadt – aber vielleicht wird ein Auge zugedrückt, weil es sich um Tierwohl handelt. Tipp: Nicht klauen und dann durch die Fußgängerzone tragen, das fällt auf, sondern mit dem Auto vorfahren, einladen und schnell wegfahren.

Bester Zeitpunkt: Während der Dienstzeiten des Ordnungsamtes. Keine Angst, die tun euch nichts in der Fußgängerzone. Die sind alle mit dem Parkplatz vor dem Bahnhof beschäftigt. Fünf Minuten über die Zeit und schon seid ihr dran. Und kommt ja nicht auf die Idee, mit den Herrschaften zu diskutieren (von wegen Brötchen holen oder mal eben ein paar Bier trinken). 
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28.7.25

Bild am Montag


Korrektur: Krach am Montag. Es sieht alles so friedlich und ruhig aus, doch das ist eine Täuschung. Der Laubbläser ist da und man fragt sich, ob er sein Wohnzimmer auch so oft durchpustet wie die Altstadt – in letzter Zeit fast täglich. Die Bilder wurde heute kurz vor neun Uhr aufgenommen. Schlechte Zeit.

Für Videokonferenzen ist sie denkbar ungeeignet. Aber wann kann man mal etwas Sinnvolles machen, ohne Lärm? Sonntagvormittags sicher nicht. Um 10 Uhr könnte man jemanden erschießen und niemand würde es mitbekommen.
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Ein Jahr in Neviges

Gefeiert wurde am Wochenende (oder war das eine private Familienparty?). Vorgestern bis zum Sonnenaufgang – und wie! Milena Algieri und Daniel Stanojević (Bildmitte) aus Düsseldorf sind gar nicht erst ins Bett gekommen und haben durchgemacht und – weitergefeiert. Ihr Bistro an der Sprudelplatte heißt il Tramonto, übersetzt Sonnenuntergang.

Wer gedacht hat, das wird schwierig in Neviges, lag vielleicht nicht falsch, aber eben auch nicht richtig. Man wird sehen.

„In Neviges”, sagt Meggi von der Alten Waage, „kann nur was werden, wer alles gibt”. Sie meint damit Kati, Olaf, Doris, Mesut, Miroslav, Mario, Stella, Arben, Fisnike und andere Dienstleister. „Sterne”, sagt Dirk Fenske, Küchenchef, Gastrokritiker und Stammgast beim Sascha „fallen nicht vom Himmel” 
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Apropos Fußgängerzone

Der meistgelesene Beitrag auf diesem Blog in diesem Monat war der über die Fußgängerzone mit den vielen Autos. Für auswärtige Leser: Hier kann jeder Autofahrer machen, was er will – und viele tun das auch. 

Ein Sportwagenfahrer meinte im Januar, nachdem ihm gesagt wurde, dass die Fußgängerzone eine Fußgängerzone und keine Autobahn ist: „Weiß ich, wir wollen eure Fuzo nur etwas beleben. Wir fahren nur schnell mal rüber zur Stella. Kaffee trinken.“

Auch oft gelesen und zwar 1356 Mal, war dieser Beitrag über Thomas gestern. Der Mann ist sehr beliebt im Dorf.
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Film der Woche

Saint-Exupéry – Die Geschichte vor (!) dem kleinen Prinzen, FSK 12, Mittwoch, 30. Juli, 20:00 Uhr. Nicht in Velbert (Velbert hat leider kein Kino) sondern im Mettmanner Weltspiegel". Top Besetzung, spannend bis dramatisch, schönes Kino, engagierte Betreiber. 

Mit dem Bus bis Tönisheide und dann mit der Rheinbahn weiter. Oma Molitor: Mein Enkelkind (inzwischen eine junge Dame) ist mit dem Prinzen großgeworden. 15 verschiedene Ausgaben, sogar eine aus Japan.

„Velbert hat kein Kino” stimmt nicht ganz. Die Mettmanner leisten Nachbarschaftshilfe im Velberter Forum. Wie schön das ist und wie gut das klappt, könnt ihr hier lesen. Sobald neue Termine bekannt sind, werden sie auf diesem Blog veröffentlicht.
Bildschirmfoto (bearbeitet): Verleih 
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Der WDR war in Neviges

Am Mittwoch ist unser evangelischer Friedhof im Fernsehen. Nicole Na Liner (Du bist Nevigeser, wenn …) schrieb auf Facebook: „Um 19:30 Uhr in der Lokalzeit Bergisch Land.” Sie sei gespannt auf den Studiogast. Und erwartet Ausreden.

Dass der Friedhof verkommen ist, steht außer Frage. Das fängt bei der kaputten Treppe an und hört bei Müll und nicht begehbaren Wegen noch lange nicht auf. Bei einer gemeinsamen Begehung neulich kamen trotz Regen mehr Nevigeserinnen und Nevigeser als erwartet. Frau Melliva in der WAZ: „Jetzt reicht's!“ Wut über Wildwuchs auf Velberter Friedhof. 

Andere werden deutlicher. Von einem Schweinestall ist die Rede. Eine Witwe: „Mein verstorbener Mann würde sich im Grab umdrehen, wenn er sehen könnte, was über ihm los ist.“

Foto (bearbeitet): Facebook
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27.7.25

Kultur in der Fuzo

Tut auch mal gut: Statt Wahlplakate, Kultur pur in der Fuzo. Vor Umnieten mit Autos geschützt durch eine stabile Laterne (mehr zum Thema hier), hübsche Fotos von schönen Künstlerinnen und interessanten Künstlern (darf man eigentlich nicht so nicht sagen, ist aber als Kompliment gemeint), QR-Code für Taschentelefone, gute Typografie. 

Leider haben uns die Löwinnen 2025 enttäuscht: Es gab keine Jazz-Mattineen in der Neviges, sodass es nur besser werden kann. Wer gucken will, klickt hier (PDF). Erster Eindruck: Im Bürgerhaus ist sehr viel los, das Programm ist ausgewogen.

Den Namen „Kulturlöwen” mit „oe” statt „ö” hat sich angeblich eine Werberin ausgedacht. Das sieht interessanter aus und ist besser fürs Internet (ältere Systeme mögen ä, ö, ü nicht), aber wehe, es kommt die Rechtschreibkorrektur ins Spiel. Die macht aus „oe” ein „ö”, wie beim MacBook, auf dem dieser Text getippt wurde.
Schöner Platz, 
aber hier fehlt was:
Jazz





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Frauen-Finale in Neviges. Heute 18 Uh

Bleibt zu Hause heute. Public Viewing ist in Neviges vergessen worden. Die Stadt hält sich zurück, der Alte Bahnhof kann nicht, wegen Urlaubsabwesenheit, vom Elias hat man auch nichts gehört, im Eisernen Kreuz müssten schon die Deutschen mitspielen und beim Aksu gibts weder englisches Flaschenbier noch französischen Champagner. So was trinkt mann doch bei solchen Anlässen. 

Also:
ZDF 18 Uhr.
Grafik: Mathieu Persan 
 





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